Ereignisaufarbeitung

Mein lieber Herr Gesangverein! 😯 Schon wieder ist fast ein Monat seit dem letzten Post vergangen. Werte Leserschaft, wo ist die Zeit geblieben? Fühlt ihr euch auch manchmal wie der Hauptdarsteller im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“? Man ist unter der Woche so in seinem alltäglichen Trott und am Wochenende mit „Arbeiten rund um’s Haus“ beschäftigt, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit verfliegt. Eine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen: in 73 Tagen ist Weihnachten… (muss langsam mit dem Wunschzettelschreiben anfangen).

Als ich zum Bloggeburtstag vor 14 Tagen hier vorbei schaute, setzte ich mich erstmal auf den Hosenboden. Wir haben die 100.000-Klicks-Grenze geknackt! Das ist der absolute Wahnsinn! Im Schnitt haben wir ca. 300 Klicks pro Tag auf dem Blog. Wir sind überwältigt von so viel Interesse und sagen

°oO Herzlichen Dank Oo°

So und was ist nun bei uns in letzter Zeit so passiert? Ja wo fang ich an?

Am meisten beschäftigen wir uns derzeit mit den Außenanlagen, speziell mit dem Vorgarten. Denn diesen wollen wir möglichst in diesem Jahr noch fertig bekommen. Dafür haben wir bisher zwei große Berge Sand verteilt, rechts und links von unserem Podest zwei Beeteinfassungen aus Granit hergestellt, für den Weg hinter’s Haus die Wegeinfassung ebenfalls aus Granit hergestellt und den Sand abgerüttelt. In unseren Vorgarten sollen sich auch zwei hübsche Bäumchen gesellen, weshalb es uns einen Samstagvormittag in eine Baumschule um die Ecke zog. Welche Art von Baum wir haben wollten, wussten wir schon – Kugeltrompetenbäume, guckst du hier. Nun ging es um die Größe und natürlich den Preis. Und wer hätte es gedacht, je größer (in unserem Fall die Stammdicke) umso teurer werden die zwei Jungs. Die Baumschulenfrau meinte, dass dieser Baum schnell wächst und man sie ruhig kleiner kaufen soll. Also taten wir das. Mal sehen, wie die vor unserem Haus aussehen. Gerade haben sie eher Ähnlichkeit mit einem Stock und drei Blättern oben dran…

Schnell ein anderes Thema: im Garten ging es mit noch weiteren Arbeiten voran. Wir schnitten die Hecke, die auf der Grundstücksgrenze zum Nachbarn steht. Wir wollten dies lieber selbst machen. Außerdem haben wir uns schon etwas Holz für unseren noch nicht vorhandenen Ofen Provisionsofen liefern lassen. Zwei Raummeter, um genau zu sein. Lieferant kam, fuhr an die Auffahrt ran, kippte ab und fuhr wieder weg. Und ich stand vor nem ziemlich großen Haufen Holz mitten in der Einfahrt und der liebe Herr Bauherr musste noch zur Arbeit. Es führte kein Weg vorbei, das Holz musste weggestapelt werden. So kann man auch motiviert werden. 😉

Neuigkeiten gibt’s auch hier aus dem Baugebiet. Die Erschließungsarbeiten für den zweiten Bauabschnitt haben begonnen. Eines morgens begann ein Trupp orange bekleideter Herren, den Feldweg die Straße aufzureißen und die Versorgungsleitungen zu verlegen. Inzwischen ist alles wieder zu und das angrenzende Feld wird von den bekannten roten Begrenzungspflöckchen geziert.

Beim Blick aus dem Fenster (um zu kontrollieren, ob die Herren denn auch alles richtig machen *räusper*) fiel mir auf, dass doch die Fenster mal wieder geputzt werden könnten… suuuper Idee. Ich verfiel in einen richtigen Putzwahn und habe das Haus einer halben Grundreinigung unterzogen. Sogar der Briefkasten wurde von außen und innen geputzt, bloß die 19 Fenster habe ich mir auf zwei Tage aufgeteilt. Jetzt fühle ich mich ein wenig wie nach einem Fitnesstudiomarathon. Ist doch super, tut man gleich noch was für die Figur 🙂 Ach, eine Empfehlung an alle zukünftigen Bauherren und an alle Bauherren, die bodentiefe Fenster haben und demnächst Estrich bekommen: klebt die Fenster auf halber Höhe von unten ab, damit der Estrich nicht an die Fenster spritzt. Vielleicht macht das auch die ausführende Firma. Wir haben allerdings an einigen Fenstern fiese Estrichspritzer, die ich auch nach viermaligem Putzen immer noch nicht weg bekommen habe. Aber vielleicht hat ja jemand einen Putztipp für mich? 🙂

Ein paar unserer Nachbarn fungieren inzwischen als Katzenspione. Frei nach dem Motto „Big Neighbour is watching you“. Sind unsere Mietzen aushäusig, wissen wir oft dennoch, wo sie sich gerade aufhalten. Denn wir bekommen immer Fotos mit dem derzeitigen Aufenthaltsort zugeschickt. Gehen wir aber dann zum betreffenden Ort und wollen Herrn oder Frau Katze einsammeln, sind sie mysteriöser Weise wie vom Erdboden verschluckt. Hier ein Auszug der Suchbilder:

Im Innenbereich hat sich auch wieder die ein oder andere Kleinigkeit verändert. Ich habe mir ein kleines Wandregal im Landhausstil besorgt, welches nun an einer unseren grünen Wände hängt (derzeit stehen nur meine schönen Teedosen darauf, sie sollen aber bald Dekogesellschaft bekommen). Ich mag den Stilmix zwischen modern und Landhaus. Das Bild dort ist gewichen und hat sich nun an der anderen grünen Wand positioniert – zusammen mit einem neuen kleinen Bildbruder. Nach meiner Putzaktion habe ich dann auch noch zwei neue Plissees in der Küche angebracht.

So, ich werde mich jetzt der Nachtruhe widmen, denn ab morgen bin ich ja wieder Hauptdarsteller… 😉 Geht es euch wie mir? Berichtet doch mal!

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3 Gedanken zu “Ereignisaufarbeitung

  1. Die fiesen Estrichspritzer auf Scheiben und Rahmen bekommt man ganz einfach mit einem Schaber für Ceran-Kochfelder weg 🙂
    Ich hab die Fenster erst angefeuchtet und dann mit dem Schaber drüber… am Ende einfach nochmal mit dem Lappen wegwischen.
    Und falls irgendwelche Flecken auf den weißen Rahmen sind, die nicht mit Putzmittel weggehen, kann man Lösemittel nehmen. Einfach auf ein weiches Tuch und abwischen -> aber nur auf weißem Rahmen und ja nicht auf den farbigen Außenseiten. Hat uns der Fensterbauer so gesagt…

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