Projekt Hochschranknische verkleiden

Nun ist Ostern auch schon wieder rum. Das Jahr rennt. Ich hoffe, ihr hattet alle tolle und erholsame Ostertage, nachdem wir ja zu Beginn der Woche ordentlich durchgepustet wurden. So einen Sturm erlebt man selten. War schon interessant zu sehen, was da so alles durch die Gegend fliegen kann 😀

So, kommen wir mal zum Thema. Unser aktuelles Projekt „Hochschranknische verkleiden“ ist nun auch erfolgreich abgeschlossen worden und ich kann wie angekündigt darüber berichten.

Ihr kennt es sicher alle: Hoch- und Hängeschränke sind zwar wirklich nützlich, doch sammelt sich auf ihnen auch sehr gern Onkel Staub. Außerdem sind sie eigentlich verschenkte Stellfläche, wenn man sie nicht schon bis unter die Decke gebaut hat. Direkt die zu verstauenden Dinge auf ihnen zu platzieren stellt sich langfristig als suboptimal heraus, da man zum einen ohne Hocker schwer ran kommt und diese zum anderen vor Verwendung erst mal entstaubt werden müssen.

Die Ecke in der Küche, in der unsere Hochschrankkombination steht, bietet Potenzial für beides: Verstauben und Verstauen. Deshalb haben wir uns ein paar Gedanken gemacht, wie wir die Fläche nutzen und weniger putzen müssen. Einfach ein Brett davor schrauben kam nicht in Frage. Denn wir müssen ganz sicher irgendwann auch an die Stecker der Elektrogeräte und das muss in der Regel fix gehen. Da will ich nicht erst noch zwanzig Minuten ein Brett von der Wand schrauben. Außerdem entfiele dann die Stauraummöglichkeit aus selbigem Grund. Es kam also nur eine Klappenlösung in Frage. Zufällig hat Herr Bauherr einen Tischler als Kollegen, der uns bei der Umsetzung unterstützte. Wir besorgten uns also zwei für die gesamte Breite zwei passenden Bretter und kleinere Bretter zur Befestigung an der Wand. Außerdem Topfbänder zum Öffnen und Push-to-open-Scharniere, da keine Griffe sichtbar sein sollten. Damit die Türen später nicht an der Wand schraben, hat uns Herr Tischler Fasen an die Bretter gesägt, die Topfbänder eingebaut und abschließend grundiert. Ich habe dann die Klappen zweimal mit Tafellack gestrichen und anschließend mit Kreide beschrieben. Ich finde diese Chalkboard-Art total klasse und habe mich daran orientiert. Dadurch, dass der Tafellack abwischbar ist, kann ich die Klappen auch immer wieder neu gestalten. Herr Bauherr hat am Ende dann alles verschraubt und eingehängt und nun haben wir neuen unverstaubbaren Stauraum gewonnen. 🙂

Eine weitere Kleinigkeit hat sich noch verändert: Wir haben nun endlich auch einen Handtuchheizkörper im Bad hängen.

Wieder ein Punkt auf unserer Liste, an den wir einen Haken machen können. Irgendwie wird sie aber auch nicht kürzer. Denn streicht man oben was weg, kommt unten was neues dazu. Kennt ihr sicher 🙂

Als nächstes ruft das Carport. Es will gestrichen werden. Farbe ist schon besorgt.

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Ein Gedanke zu “Projekt Hochschranknische verkleiden

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