Online-Pflanzenversand + Gutscheincode

Der Sommer 2015 ist nun leider endgültig vorbei und der goldene Herbst hat Einzug gehalten. Wir haben auch nahezu alle Arbeiten im Garten erledigt, die wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben. Nur das Carport muss an einigen Stellen farblich noch ausgebessert werden.

Seit dem letzten Beitrag hier auf dem Blog ist auch wieder das ein oder andere fertig bzw. fertiger geworden. Bevor ich aber darüber berichte, steht noch der Pflanzenbericht aus, den ich hier groß versprochen habe. Was wäre so ein Garten ohne Pflanzen? Wie Erdbeerkuchen ohne Sahne oder Sommer ohne Sonne (wenn wir schon beim Thema sind). 🙂

Nun sitzt man ja als Laie erst mal da und fragt sich, welche Blümchen und Pflänzchen den Garten denn schöner machen könnten. Und wie diese denn im Beet überhaupt angeordnet werden sollten. Für einen gelernten Gartenbauer kein Problem – geguckt, gewusst, eingebuddelt. Aber wir wollen ja nicht erst ein Seminar zur Garten- und Beetgestaltung besuchen, bevor wir uns hoch professionell an die Bepflanzung machen können. Alternative Möglichkeit zum Seminar wäre, sich in die nächste Baumschule zu begeben und sich beraten zu lassen. Nach Feierabend um 17 Uhr, wenn die Baumschule um 18 Uhr schließt. Da man als Familienkutsche aber keinen Kleintransporter fährt, muss man sich seine umfängliche Bestellung entweder kostenpflichtig liefern lassen oder man fährt 2 – 8 Mal hin und her. Oder man kauft gleich weniger – was natürlich nicht in Frage kommt 😀 Auf Baumschulqualität möchte man ja nicht verzichten. Und wie es der Zufall so will, sind wir im Internet auf einen Online-Pflanzenversand gestoßen. Zunächst waren wir etwas skeptisch. Pflanzen per Post. Wie die wohl ankommen. So lang ohne Licht und Wasser auf kleinstem Raum, ob das nicht eine blattlose Trockenpflanze bedeutet? Versuchen kann man es ja mal. Und was soll ich sagen – enttäuscht wurden wir nicht.

Wir haben uns also im Internet bei pflanzmich.de verschiedene Bodendecker, Stauden, Rosen und Sträucher ausgesucht und gleich bestellt. Innerhalb von ein paar Tagen war die Lieferung da. Alle Pflanzen waren wirklich gut verpackt, keine Pflanze hatte einen Trockenschaden. Allerdings waren die Rosen wurzelnackt und es war bereits Mai. Wir zweifelten stark daran, ob sie noch anwachsen würden, bevor die große Hitze des Sommers kommt. Aber auch das war kein Problem. Die Rosen blühen derzeit immer noch und wachsen gut. Wir haben keinen einzigen Ausfall, alles ist gut angewachsen. Die Katzenminze wuchert regelrecht und den Lavendel mussten wir auch schon weiter auseinander pflanzen. Die Pflänzchen sind einfach zu groß geworden. Der Schmetterlingsflieder erfreut uns auch jetzt im Oktober noch mit lila Blütenrispen.

Und weil wir so zufrieden sind, empfehlen wir euch, auch mal einen Blick in den Onlineshop von pflanzmich.de zu werfen. Die Auswahl ist riesig und es gibt sogar einen Gartenplaner. Bei der Auswahl der Pflanzen werden sogar passende Begleitpflanzen vorgeschlagen, sodass man sich das oben angesprochene Fachseminar sparen kann. 🙂 Wie auch in einer Baumschule in der nicht-virtuellen Welt hat man die Wahl zwischen verschiedenen Pflanzen- und Topf- bzw. Ballengrößen. Außerdem kann man auch passendes Zusatzequipment wie Dünger, Rankhilfen oder Pflanzgefäße erwerben. Brennt einem die ein oder andere Frage unter den Gärtnernägeln, steht „Gärtnermeister Meyer“ einem mit Antworten zur Verfügung. Wenn man also nicht weiß, ob und wann man seinen Flieder schneiden sollte, welchen Dünger eine Kirschlorbeerhecke braucht oder weshalb der vor drei Jahren gepflanzte Ahorn immer noch nicht wächst, stellt man diese Frage online und bekommt auch online eine Antwort. Das tolle ist, dass auch die Fragen und Antworten anderer Hobbygärtner für jeden ersichtlich und somit eine große Hilfe sind.

Besonders toll ist, dass man sich mit seiner Entscheidung Zeit lassen kann. Denn es sitzen einem ja nicht die üblichen Öffnungszeiten im Nacken. Abends um 23 Uhr paar Bäume kaufen? Kein Problem! Und damit ihr das auch mal testen könnt, habe ich heute ein kleines Schmankerl für euch: pflanzmich.de hat einen Gutscheincode zur Verfügung gestellt, mit dem alle Neukunden einmalig einen Rabatt in Höhe von 15% auf die erste Bestellung erhalten! Der aufmerksame Leser weiß, dass es hier auf dem Blog keine Werbung für Produkte und Dienstleistungen gibt, die nicht zum Blog passen und hinter denen ich nicht voll stehe. Diesen Onlineshop kann ich aber wärmstens weiterempfehlen. Da passt es sich doch sehr gut, dass momentan auch die beste Pflanzzeit ist. Also gleich

auf pflanzmich.de stöbern, Gutscheincode „PM-LH1RX“ eingeben und 15% bei der ersten Bestellung sparen. Der Gutscheincode ist bis zum 30.09.2016 gültig.*pflanzmich-gutschein

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim stöbern! 🙂

*Kooperation

Eine Holzterrasse bauen

Wir melden uns auch mal wieder zu Wort. Irgendwie mag es mir nicht gelingen, hier immer aktuell über Neuigkeiten zu berichten. Die Arbeit und der Garten fordern momentan sehr viel Zeit ein. Unser Sommerurlaub liegt auch schon hinter uns und wir konnten auf Rhodos mal Haus und Garten vergessen (wenn man das denn als halbwegs frische Hausbesitzer überhaupt kann). Wieder Zuhause gingen wir aber gleich das nächste größere Projekt an: unsere geplante Holzterrasse.

Wir haben es ja nun auch hinbekommen, Pflasterflächen anzulegen und Wege zu bauen, da wird ja so eine Holzterrasse auch nicht schwieriger sein – dachten wir. Und das ist es auch nicht. Wir können nur jeden ermutigen, sich an dieses Projekt selbst heran zu trauen. Zuvor sollte man sich nur ein paar Gedanken zu Form, Holzart, Pflegeaufwand und ggf. Beleuchtungsakzenten machen und das mit seiner besseren Hälfte konstruktiv besprechen. 😉 Wie unsere Überlegungen ausgefallen sind, schildere ich euch mal – weniger witzig als sonst, aber dafür höchst informativ :D.

Im letzten Beitrag konnte schon die Einfassung der Holzterrasse angesehen werden. Wir wollten sie eine Stufenhöhe unter der großen Terrasse bauen, sodass wir fast auf Rasenniveau ankommen. Wir mögen es, wenn nicht alles auf einer Höhe ist. Die weitere Einfassung sollte wieder mit dem schon häufig verbauten Granitkleinsteinpflaster 9/11 erfolgen, damit es eine Einheit ergibt. Wir haben diese Einfassung aber nicht vor dem Bau der Terrasse hergestellt, da wir so die verschraubten Bretter an den Außenkanten gleichmäßig in einem Zug absägen konnten. So war sichergestellt, dass ein Brett nicht zwei Millimeter länger oder kürzer ist als das andere.

Die Frage, die über allem schwebt, ist natürlich die Holzauswahl. Wir möchten lange Freude an unserer Terrasse haben und sie nicht schon nach fünf Jahren erneuern müssen. Tropenholz kam aber dennoch für uns nicht in Frage. Trotz der vielen anerkannten Prüfsiegel kann man unserer Meinung nach nicht sicher sein, ob für das Holz nicht doch illegal Bäume abgeholzt wurden. Also müssen wir auf harte europäische Hölzer zurückgreifen. Ich liste euch mal die Hölzer mit ihren Vor- und Nachteilen auf, die für uns in der engeren Auswahl waren:

  • Eiche: hartes heimisches Laubholz (Dauerhaftigkeitsklasse 2), selbst unbehandelt sehr haltbar, hoher Abnutzungswiderstand, rustikale lebhafte Optik. Nachteile: Dielenlänge in der Regel kürzer als 3m
  • Thermoholz: heimische Laub- und Nadelhölzer, durch Hochtemperaturbehandlung nahezu unverrottbar (Dauerhaftigkeitsklasse 1), Konservierung ohne Chemikalien, äußerst resistent gegen Pilzbefall und Witterungseinflüsse. Nachteile: vor allem Thermoesche ist hochpreisig und Thermokiefer so gefragt, dass es derzeit zu Lieferengpässen kommt. Weiterhin ist das Holz durch die geringe Restfeuchte relativ spröde, sodass die Unterkonstruktion enger geplant werden und mit vermehrter Splitterbildung gerechnet werden muss.
  • Douglasie: heimisches Nadelholz, fest und elastisch, abwechslungsreiches Maserungs- und Astbild, preiswert. Nachteil: Dauerhaftigkeitsklasse 4, pflegeintensiv
  • sibirische Lärche: europäisches Nadelholz, relativ hartes Holz (Dauerhaftigkeitsklasse 3 – haltbarste Nadelholzart), dekorative Maserung und warmer Farbton, preiswert. Nachteil: nicht so dauerhaft wie Thermoholz.
  • WPC-Dielen: Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff, hohe Dauerhaftigkeit, sehr strapazierfähig und witterungsbeständig, geringe Rutschgefahr. Nachteile: die Dielen können bei hoher Sonneneinstrahlung ziemlich heiß werden, an Stoßkanten können sie sich während der Jahreszeiten stark verziehen, Optik hat wenig mit einer Holzterrasse zu tun.

Wir haben uns für Thermokiefer entschieden und die Bestellung beim Baustoffhändler aufgegeben. Allerdings rief der nach 10 Tagen an und verkündete uns, dass er all seine Möglichkeiten ausgeschöpft hat und derzeit einfach kein Thermokiefernholz mehr bekommen kann. Dieses Holz scheinen viele als super Ersatz zu Tropenholz verbauen zu wollen. Thermoesche wäre die Alternative dazu gewesen, für uns allerdings nicht im gesetzten Preisrahmen. So entschieden wir uns dann für die sibirische Lärche. Ich kann als Tipp nur mitgeben, dass man sich die Dielen und die Unterkonstruktionshölzer beim Baustoffhändler lieber selbst aussuchen sollte. Denn ansonsten bekommt man teilweise verdrehtes oder verbogenes Holz geliefert, was man zwar auch verwenden kann, aber sehr mühselig zu verbauen ist.

Wir haben also die vorgesehene Fläche mit Mineralgemisch aufgefüllt, verdichtet und Gehwegplatten als Unterbau mit einem Gefälle von 2% verlegt. Darauf kam ein Unkrautvlies und Splitt, um das Durchwachsen von Unkräutern zu vermeiden. Anschließend schraubten wir die Unterkonstruktionshölzer auf die Platten. Zwischen Platte und Kantholz haben wir ein Gummipad als Abstandshalter gelegt, damit das Holz bei Regen nicht auf der nassen Platte liegt. Als Abstand zwischen den jeweiligen Kanthölzern haben wir ca. 40cm gewählt. Da wir aber „Plattenreste“ genommen haben und damit auskommen wollten, sind manche Abstände mal kleiner und mal größer. So lang die Abstände aber nicht größer als 40cm sind, passt das alles. Auf die Unterkonstruktion schraubten wir nun mit Edelstahlschrauben die Terrassendielen, ebenfalls mit Abstandshaltern. Dieses Mal waren dies aber keine Gummipads, sondern kleine Plastikteile. So konnten wir einen Abstand zum Kantholz gewährleisten und hatten durch einen kleinen hochstehenden „Abstandsnippel“ auch immer den gleichen Abstand zwischen den einzelnen Dielen. Damit wir die Schrauben auch gleichmäßig und nicht als Schlangenlinien in die Dielen schrauben, haben wir uns an jedem Unterkonstruktionsholz eine Schnur gespannt, an der wir uns entlang arbeiteten. Geht bestimmt auch anders, für uns war es in dem Moment die beste Lösung. In die letzte Diele vor dem geplanten Rasen bohrten wir noch mit einer Lochkreissäge fünf Löcher für Einbauspots und befestigten den Trafo unter der vorletzten Diele. Nachdem die Spots eingesetzt waren und das letzte Brett festgeschraubt war, konnte der Bauherr die Ränder gleichmäßig absägen und am nächsten Tag die Einfassung aus den Granitsteinen herstellen. Nun muss die Terrasse nur noch mit einer Lasur behandelt und haltbar gemacht werden. Dies werden wir in den nächsten Tagen in Angriff nehmen. Hier ein paar Bauimpressionen:

Obwohl wir unsere Arbeiten an dem Tag ständig wegen Regens unterbrechen mussten, sind wir doch an einem Tag mit den Holzarbeiten fertig geworden. Uns gefällt es richtig gut. 🙂

Lottogewinn?!

Ganz ohne Kaufen eines Tippscheins, ohne Grübeln über die „richtigen sechs Zahlen“ und ohne Anstellen in die lange Schlange im örtlichen Kiosk am Samstagmorgen sind wir zu einem nicht unerheblichen Berg Schotter gekommen. Da die vorgenannten Punkte zur Vorbereitung eines Lottogewinns bereits ausgefallen sind, fiel auch das obligatorische Glas Anstoßsekt zum Leidwesen der Bauherrin aus. Aber was soll’s, dafür sind wa ja nu steinreich 😆 Manche halten mit solchen Nachrichten ja lieber hinter’m Berg. Es könnten ja an jeder Ecke Neider lauern – oder Freunde, von denen man noch nichts weiß. Die wollen dann schnell was abhaben von dem Kies. Deshalb dachten wir uns, spenden wir unseren Gewinn. Und zwar unserem Vorgarten. Der kann damit auch viel mehr anfangen als wir… 😀 Weiterlesen

Ereignisaufarbeitung

Mein lieber Herr Gesangverein! 😯 Schon wieder ist fast ein Monat seit dem letzten Post vergangen. Werte Leserschaft, wo ist die Zeit geblieben? Fühlt ihr euch auch manchmal wie der Hauptdarsteller im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“? Man ist unter der Woche so in seinem alltäglichen Trott und am Wochenende mit „Arbeiten rund um’s Haus“ beschäftigt, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit verfliegt. Eine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen: in 73 Tagen ist Weihnachten… (muss langsam mit dem Wunschzettelschreiben anfangen). Weiterlesen

Im neuen Gewand

Der regelmäßig wiederkehrende Leser wird es sicher gleich bemerkt haben: hier hat sich etwas verändert. Nun gibt es den Blog bald ein Jahr und da war mir mal so nach Tapetenwechsel 🙂 Bis ich hier aber alles meinen Vorstellungen angepasst habe, wird es noch nen Moment dauern. Der Sommer hat sich ebenfalls verabschiedet bzw. hatte schon bei der Einreise nach Deutschland Schwierigkeiten, welche seiner Laune wohl nicht gerade zuträglich waren und uns deshalb mit einem mäßigen Sommer bestrafte. Aber nicht nur der Blogauftritt hat sich verändert, auch im und um unser Häuschen herum haben sich hier und da ein paar Dinge verändert. Weiterlesen

Aufgerissen

Heute schreibe ich über ein nicht so erfreuliches Thema, mit dem sich bestimmt jeder Bauherr früher oder später einmal auseinander setzen muss. Wir gehören zur ersten Bauherrengruppe…

Schon vor ca. vier Wochen erblickten wir sie zum ersten Mal – die bösen Setzrisse. Zunächst nur im Arbeitszimmer, ein paar Tage später im Gästezimmer und kurz darauf im Bad. Dort sind sie auch am schlimmsten ausgeprägt. Wir nehmen an, dass es nicht dabei bleiben wird. Denn auch im Erdgeschoss kann man so langsam die ersten Risse erahnen. Auffällig vor allem an einem der beiden Stahlträger in der Decke des Wohnzimmers. Weiterlesen

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Nun wohnen wir schon 16 Tage in unserem Haus. Unser Urlaub ist inzwischen vorbei, weshalb wir unter der Woche abends nicht mehr wirklich viel schaffen. Deshalb haben wir den heutigen Tag erneut genutzt und wieder ein paar Punkte auf unserer Einrichtungs- und Optimierungs-To-Do-Liste erledigt. Es gibt natürlich an einigen Stellen noch Optimierungsbedarf und wir sind noch lang nicht am Ziel. Wenn man aber überlegt, wie das Ganze hier einen Tag nach dem Umzug aussah – ich mag garnicht mehr dran denken. Eindrücke gefällig?