Geschlüpft

…und wie aus dem Ei gepellt steht es nun da, unser Häuschen 🙂 Am Freitag wurde das Gerüst abgebaut und hat nun den freien Blick auf’s Haus. Die Kombination Putz und Klinker ist wirklich super. Der Stein ist nicht zu dunkel und es ergibt ein schönes Gesamtkonzept wie wir finden.

Die Putzer sind am Donnerstag mit ihren Arbeiten fertig geworden und der rote Porotonstein ist nun nur noch in den Türzargen zu sehen. Gleich am Tag darauf sind die Elektriker wieder erschienen und haben mit der Elektroinstallation weiter gemacht. Abends sind wir noch schnell in den Baumarkt gefahren und haben Baulampenfassungen und Leuchtmittel gekauft, die der Bauherr am Samstagmorgen gleich anbaute. Drückt man dann zum ersten Mal den Schalter und es passiert auch tatsächlich was (also dass das Licht auch angeht und nicht eine Sicherung rausfliegt), steht man in dem Augenblick als Bauherren da wie kleine Kinder vor einem Weihnachtsbaum an heilig Abend 😀 Ich glaube, das können wohl nur Bauherren bzw. Eigenheimbesitzer nachvollziehen – alle anderen mögen jetzt denken: haben die einen an der Waffel?! Ja, haben wir 😆 . Wo wir dann schon dabei waren, Schalter zu testen, haben wir uns auch gleich mal angeguckt, wie toll elektrische Rollläden rauf und runter fahren können…

Mit dem Bauleiter haben wir nun besprochen, dass der Estrich in der KW 5 kommen kann. Bis dahin muss der Bauherr noch die restlichen Rohre für die Sanitärinstallationen, Styropor und die Fußbodenheizung verlegen. Dafür haben wir eine Woche angesetzt. Zum Glück hat er Urlaub…

Als wir am Freitag im Baumarkt waren, haben wir uns auch mal die bereits im Internet ausgesuchten Farben vor Ort angesehen und Farbkarten mitgenommen, damit unser Maler weiß, was genau wir haben möchten. Auf Tapeten haben wir uns inzwischen auch geeinigt, obwohl das für den Bauherren wohl weniger lustig war als für mich 🙂

Da theoretisch auch die Auffahrt und der Vorgarten bald angelegt werden könnten, machen wir uns Gedanken um die endgültige Höhe der Straße. Hier haben wir nun eine Anfrage an das ausführende Unternehmen gestellt und hoffen auf eine Antwort in den nächsten Tagen. Es ist schwierig, bei einer noch nicht hergestellten Straße damit zu beginnen. Denn verändern sich die Höhen nur um ein paar Zentimeter, kann dies aufwändige Nacharbeiten mit wahrscheinlich nicht unerheblichen Kosten nach sich ziehen. Ist die Straße zu hoch, kann dann Regenwasser auf unser Grundstück statt in die Gullis laufen und sammelt sich bei uns. Andersherum ist es nicht ganz so dramatisch, sieht nur komisch aus, wenn das Haus auf einem Häufchen Erde thront.

Mal sehen, worüber ich in der kommenden Woche berichten kann. Nun wieder Bilder 🙂

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geänderte Ansichten

Auch heute wieder: Update von der Baustelle, die unsere Ansichten vom Haus weiter veränderten. 😉

Heute hat der Bauherr wieder Hand angelegt und die Solarkollektoren auf dem Dach befestigt. Hier bekam er große Unterstützung von einem unserer Dachdecker. Ohne ihn wäre dieses Vorhaben wohl heute nicht fertig und um einiges mühsamer geworden. Auf diesem Weg ein großes Dankeschön! Da nun die Kollektoren auf dem Dach liegen, sind weitere Voraussetzungen zur Nutzung der Sonnenenergie geschaffen. Bald können wir von uns behaupten, auch einen Teil zur Energiewende beizutragen 🙂 So sieht das Ganze nun aus:

Das Gerüst wird auch langsam abgebaut – es wird ja nicht mehr benötigt. Auf den Bildern kann man nun auch sehen, dass überall der Außenputz angebracht ist. Die Ansicht wirkt nun ganz anders und es gefällt und wirklich gut! 🙂

Auch innen ging es weiter. Die ersten Räume haben ihren Putz bekommen. Die Qualitätsstufe des Putzes ist Q2, was schon wirklich glatt wirkt. Es geht wohl noch glatter, aber wir wollen ja nicht direkt auf den Putz malern, sondern Tapete kleben. Wir gehen davon aus, dass wir da dann so gut wie keine Unebenheit mehr sehen. Uns stand sofort das Grinsen im Gesicht, als wir in den verputzten Räumen standen. Die veränderte Wirkung ist schon enorm und alles erscheint gleich viel heller.

Und dann war da noch das Küchenproblem… Aber die Zusage eines Rückrufes wurde eingehalten und wir haben einen neuen Termin mit dem Abteilungsleiter vereinbart. Ich halten es für das Beste, noch einmal alles durchzugehen, damit am Ende nicht irgendwas bei der Bestellung fehlt oder anders erfasst wurde. Wir sind gespannt, was uns in der nächsten Woche dort erwarten wird.

Aus der Raupe wird ein Schmetterling

So langsam wird unser Häuschen richtig schick und es geht ruck zuck weiter. Eine weitere Woche ist rum und es ist wieder eine Menge passiert. Zum Glück hat der Bauherr Urlaub und kann sich um alle Zipperlein des Baus kümmern. Ich komme immer nur abends und meistens im dunkeln, um die Arbeit des Tages im Schein der Taschenlampe zu begutachten.

Ich versuche mal, alle Ereignisse zusammenzutragen:

Der Elektriker hat die Arbeiten, die vor Aufbringen des Innenputzes zu erledigen sind, fertig gestellt. Dabei war noch zu entscheiden, wie die Deckenspots im Badezimmer oben positioniert werden sollen. Es liegen nun einige Meter Kabel in der Wand und auf dem Boden und so ein dickes Bündel, wie es im HWR ankommt, habe ich bisher nur auf anderen Blogs gesehen. Für einen Laien wie mich wirklich beeindruckend 😯

Auch die Trockenbauer taten fleißig ihre Arbeit, sodass zum Wochenende die Dämmmatten im Obergeschoss in die letzten Ecken eingebracht und die ersten Rigipsplatten angeschraubt wurden. Dies war Voraussetzung für den Innenputzer, der auch heute seine Arbeit aufnahm. Bei der abendlichen Baubegehung konnte man an den meisten Ecken und Winkeln schon die Winkelprofile sehen, damit wir auch schöne Abschlüsse bekommen.

Der Bauherrenschwiegervater begab sich am Wochenende auch zum Ort des Geschehens und buddelte was das Zeug hielt. Nun ist auch unser Schmutzwasseranschluss hergestellt und muss noch Abgedrückt und vom Wasserverband abgenommen werden. Hier sind wir gerade auf der Suche nach einer Firma, die das Abdrücken übernimmt. Danach können wir das Kapitel Hausanschlüsse bis auf den Telefonanschluss abhaken. Mal gucken, ob es mit den pinken Damen und Herren noch Probleme geben wird…

Am meisten freute ich mich bei der Arbeit heute über ein Foto des Bauherren über die Arbeiten am Außenputz. Denn auch mit diesem wurde heute begonnen und die Arbeiter sind natürlich wieder richtig weit gekommen. Dabei wird auch jetzt schon Stück für Stück das Gerüst abgebaut. Unsere Raupe wird langsam ein Schmetterling *schnulz* 😆

Auch die Solarkollektoren wurden geliefert und warten im Wohnzimmer auf ihren Einbau. Pickel haben wir jetzt auch auf dem Dach, da alle Lüftungsrohre und Schornsteine für die Heizungsanlage ihren Weg auf selbiges gefunden haben. Ich habe natürlich 738 Mal nachgefragt, ob es dafür nicht eine ansehnlichere Lösung gibt. Dreimal darf man raten, wie die Antwort war 🙄 (740 Mal Nein 😀 😀 )

Ach ja, neben all den schönen Nachrichten auch noch was zum ärgern. Der liebe Herr Küchenmann hat natürlich nichts zugeschickt und hat sich auch nicht gemeldet. Nu‘ is Schluss mit lustich!! Heute habe ich beim Möbelhaus angerufen und um einen Rückruf des Abteilungsleiters gebeten. Wir möchten einen anderen Berater an die Seite gestellt bekommen. Bei der Arbeitsmoral des bisherigen Beraters müssen wir noch Angst haben, dass er aus Versehen vergisst, die Küche zu bestellen oder den Aufmaßtechniker zu schicken und wir sechs Wochen unsere Würstchen im Garten über’m Feuerkorb grillen dürfen. Ich rechne morgen mit einem Anruf. Abwarten.

Auf der Suche nach dem Schacht

Eine weitere Woche unseres Hausbaus ist rum und auch in dieser Woche wurden natürlich wieder ein paar Arbeiten erledigt. Ich denke aber, dass dies wohl der letzte Bericht für dieses Jahr sein wird, denn auch die Mitarbeiter von Peters und Schulz haben sich mal eine Pause verdient. In den nächsten zweieinhalb Wochen wird wohl nichts auf der Baustelle passieren.

Momentan werden bzw. wurden hauptsächlich Arbeiten ausgeführt, die man auf den ersten Blick nicht gleich sieht. Außerdem können wir immer erst nach der Arbeit unseren Baustellenbesuch antreten; dann ist es meistens schon dunkel und mit einer Taschenlampe sieht man auch nicht wirklich viel.

Erkennbar war, dass die Schlitze, die der Bauherr für die Anschlüsse ausgestemmt hat, wieder mit Mörtel verfüllt wurden. Außerdem wurde die Dämmung des Wärmedämmverbundsystems bis auf ganz kleine Ausnahmen an allen vorgesehenen Stellen angebracht. Auch die zwei kleinen Dreiecke des Giebels im Obergeschoss, die beim letzten Bericht noch offen waren, sind nun mit Holzplatten verschlossen worden. Mit den weißen Dämmplatten kann man sich nun schon ganz gut vorstellen, wie das fertige Ergebnis mit weißem Putz später aussehen wird :). Das vergessene Fenster, welches als Ausstiegsluke für den Schornsteinfeger gedacht ist, wurde nun auch ins Dach eingesetzt. Und es wurde auf einer Seite bereits der Grundputz aufgebracht. Dazu Bilder:

Natürlich gab es aber auch wieder kurioses: Uns umtreibt seit der Herstellung der Hausanschlüsse die Frage, welchen Abwasserschacht vor dem Haus für uns vorgesehen ist – denn es gibt zwei. Laut dem Plan des Wasserverbandes soll er sich links vor dem Haus befinden. Dieser liegt aber schon auf dem Nachbargrundstück. Der zweite Schacht ist zwar auf unserem Grundstück, ist aber auf der rechten Seite vom Haus und auf den Plänen nirgends zu finden. Also Anruf beim Bauleiter, Bauleiter ruft beim Wasserverband an, Wasserverband guckt komisch aus der Wäsche. Denn an denen ist es wohl vorbei gegangen, dass seit der Erstellung ihrer Pläne sich die Grundstücksgrößen nochmal veränderten und ein Grundstück sogar garnicht mehr existiert. Es wurde ein Tag zur Klärung benötigt und uns dann mitgeteilt, dass wir den rechten Schacht nehmen mögen, da uns bei Inanspruchnahme des linken Schachtes unser Nachbar ein Wegerecht einräumen müsste. Dieses Wort allein klingt schon wieder nach komplizierten Vorgängen und zusätzlichen Mehrkosten… 😀 Aber die Merkwürdigkeit konnte ja zügig aufgeklärt werden.

Nun möchten wir noch allen ein schönes Weihnachtsfest und ein paar entspannte Feiertage wünschen!