Handwerkerzuverlässigkeit

Willkommen zum Beitrag Nummer 2 aus der Reihe „Ereignisaufarbeitung 2015“. 🙂

Heute geht es um unsere lieben Herrn Handwerker. Wir wohnen nun schon 13 Monaten in unserem Häuschen und es ergaben sich hier und da kleinere Verzwickungen. Ist ja auch nicht dramatisch, wird in jedem Haus so sein. Wenn man den Handwerkern allerdings hinterher laufen muss, um eine Ausbesserung zu erbitten, dann wird es etwas nervig. 🙄 Weiterlesen

Vorweihnachtliche Verzwickungen

Noch drei Tage bis Heilig Abend. Die Innenstädte sind voll von Geschenkesuchenden und Weihnachtsmarktbesuchern, in den Küchen duftet es nach Plätzchen und aus dem Radio schmettern uns Wham! Last Christmas entgegen. Könnte alles super dazu beitragen, in Weihnachtsstimmung zu kommen – wenn dieses Wetter nicht wäre! Die vergangenen Tage waren hier geprägt von Extremen (Gewitter, Sturm, Hagel, Regen, Regen, Regen, Schnee). Ehrlich gesagt bin ich froh, dass wir noch leben. Ok, ich übertreibe ein wenig. Unter Winterwetter stelle ich mir jedenfalls etwas anderes vor. Seid ihr trotzdem schon in Weihnachtsstimmung und habt sogar schon alle Punkte auf der Weihnachts-to-do-Liste abgehakt? Weiterlesen

Wir haben geschlossen!

Genauer gesagt haben wir inzwischen ein nahezu geschlossenes Haus. 🙂

Es ist also wieder einiges passiert. Das Dach wurde leider noch nicht wie angekündigt in der letzten Woche gedeckt. Mit diesen Arbeiten wurde erst heute begonnen. Soweit ich das heute im dunkeln beurteilen konnte, können diese Arbeiten aber morgen abgeschlossen werden. Auch haben heute die Arbeiten am Wärmedämmverbundsystem ihren Anfang gefunden. Nach Aussagen des Bauleiters kann aber bei diesen Temperaturen höchstens noch der Grundputz angebracht werden. Alles andere wird wohl zum Frühling hin ausgeführt.

Wir haben nun aber Fenster und Türen, womit das Haus ein ganzes Stück winterfester gemacht wurde. Das Einsetzen der Fenster hat ca. 2,5 Tage in Anspruch genommen. Nun wirkt die Außenansicht wieder ganz anders und wir konnten unser Haus jetzt auch schon mal aufschließen – mit einem richtigen Schlüssel 😉

Ein Pulsbeschleuniger waren die Hausanschlussarbeiten am vergangenen Donnerstag. Mein Vater hat die dafür benötigten Gräben am Vortag ausgehoben und am nächsten Morgen rückte die ausführende Firma der Versorger an. Die stellten dann aber fest, dass der Graben zu flach ausgehoben wurde und dass statt des Leerrohres für den Gasanschluss die Abwasserleitung freigelegt wurde. Natürlich wurden wir gleich darüber informiert und wir versuchten von unseren Arbeitsstätten aus meinen Vater wieder zur Baustelle zu lotsen, um doch noch ein bisschen tiefer zu buddeln. Zum Glück ist dies geglückt (ein wenig später und die Arbeiter wären wieder abgezogen), allerdings befand sich der Minibagger schon wieder auf einer anderen Baustelle, sodass mein Vater den zweiten benötigten Graben drei Meter lang und ca. 1,60m tief mit der Hand ausheben durfte. Die ausführende Firma war zwischenzeitlich mit mindestens vier Mitarbeitern anwesend, sogar mit einem Minibagger, aber keinem der freundlichen Herren kam es in den Sinn, meinem Vater mal zur Hand zu gehen. Es wurde sich auf sinnvolles Lamentieren am Grabenrand beschränkt, dass dann eben die bisher zugänglichen Anschlüsse gemacht werden könnten und der Gasanschluss dann einen anderen Tag (wer weiß wann im neuen Jahr) gemacht würde. Denn der Bauherrenvater würde ja so schnell auch den benötigten Graben nicht herstellen können. Nach kurzer aber bestimmter Ansage vom Bauherrenvater, die Arbeiten an den zugänglichen Anschlüssen doch mal aufnehmen zu können, wurde dann hier auch mal gearbeitet. Es wurde nicht schlecht geguckt, dass der Graben dann doch fix ausgehoben war und auch der Gasanschluss wie besprochen ins Haus gelegt werden konnte. Ich möchte nur am Rande noch erwähnen, dass mein Vater dann den zuständigen Bauarbeitern noch zur Hand ging, um die Leitungen schnell ins Haus zu bekommen… Ich freue mich schon auf die Rechnung (für’s Zugucken). Damit die Anschlüsse ihren Weg ins Haus finden konnten, musste auch eine Wand im HWR bereits verputzt werden. Hier sind wir mit der Ausführung aber nicht ganz zufrieden. An der unteren Kante des Fensters wurde ein Eckprofil scheinbar zu kurz abgeschnitten, sodass wir auf einer länge von ca. 15cm keine gerade Kante im rechten Winkel, sondern einen unschönen welligen Abschluss haben. Zwar kommt hier noch eine Fensterbank drauf, aber trotzdem sollten die Arbeiten sauber ausgeführt werden. Wir werden dies noch an den Bauleiter heran tragen.

Inzwischen ist auch der Bauherr tätig geworden und konnte die ersten Arbeiten ausführen. Es wurden einige Schlitze in die Porotonwände gezogen und erste Leitungen verlegt. Ebenfalls heute hat sich der Bauherr mit dem Elektriker auf der Baustelle getroffen, um die Elektroinstallation durchzusprechen. Ich konnte leider nicht dabei sein, da ich keinen Urlaub bekam. Ich erhielt aber einen ausführlichen Bericht und einige Dinge auf meinen Zettel, über die ich noch nachdenken und mich dann entscheiden soll. Meine Lieblingsaufgabe… 😀

Ansonsten gucken wir mal, was dieses Jahr noch geschafft werden kann. Das Jahr hat ja nur noch zwei Wochen. Die Elektroarbeiten werden zumindest dieses Jahr nicht mehr ausgeführt und damit auch nicht die Innenputzarbeiten. Ich denke, das Tempo hat mittlerweile normale Ausmaße angenommen. Leider bin ich durch die von Peters und Schulz vorgelegte Geschwindigkeit noch leicht verwöhnt. 😉 Aber wir freuen uns jetzt erstmal, dass das Haus vor dem Winter geschlossen werden konnte und haben auch nichts dagegen, wenn der Winter sich weiter in anderen Ländern aufhält.

Und nun Impressionen:

Bautag 14: so ein Aufriss…

… der Straße ist nötig, um Strom auf das Grundstück zu bekommen und den Baustromkasten anzuschließen 😉 Ich bin wirklich positiv überrascht, dass bisher wirklich alle Termine eingehalten werden, die uns zugesagt wurden. Angesetzt hierfür war der 06.11., heute ist der 06.11. und die Tiefbauer sind da.

Heute Morgen waren sie damit beschäftigt, unsere Strom- und Wasserleitungen 1m auf das Grundstück zu legen, damit die Versorgung mit Baustrom und Bauwasser hergestellt werden kann. Gleichzeitig waren die Maurer weiter fleißig dabei, die Innenwände weiter zu mauern. Hier ein paar Eindrücke vom Treiben auf unserer Baustelle heute Morgen:

reges Treiben

reges Treiben

Gesamtansicht heute Morgen

Gesamtansicht heute Morgen

Gäste-WC

Gäste-WC

Gestern Abend haben wir bereits unseren täglichen Abstecher auf die Baustelle gemacht und durften schon die ersten gemauerten Innenwände begutachten. Heute Morgen hatte ich außerdem einen Termin mit dem Fensterbauer auf der Baustelle, um die Öffnungsseiten der Fenster und die Befestigungsseite der Rollladengurte bzw. Motorenschalter zu besprechen. Die Fenster und Türen müssen jetzt schon bestellt werden, da sie aufgrund der Andersfarbigkeit eine längere Lieferzeit haben als weiße Fenster und Türen.

Morgen soll dann wohl bereits mit dem Klinkern begonnen und die Zwischendecke schon in der kommenden Woche geliefert werden. Die anfängliche Meldung war Freitag, der 16.11., nun wurde auch dies einen Tag vorverlegt. Da der Bauherr das Gewerk Elektro in Eigenleistung machen wird, hat er nun auch „ein wenig Stress“ 😀 Denn bereits einen Tag später soll die Decke dann gegossen werden und die Kabel für die Deckenspots müssen bis dahin gezogen sein. Man darf gespannt sein… :mrgreen:

Weiterer Punkt auf unserer To-Do-Liste: Dachüberstände streichen. Zumindest die Latten dafür. Denn diese dürfen wir vor dem Einbau in einer Halle von Peters und Schulz streichen. Dies war eigentlich auch für das gleiche Wochenende vorgesehen. Wir haben mal ganz freundlich nachgefragt, ob wir das evtl. auch schon dieses Wochenende machen könnten, da dann auch der Bauherr mit pinseln könnte – geht klar. Hab ich mich also heute auch gleich auf gemacht und passende Farbe besorgt. 10L Grundierung und 10L Farbe – 250 Euro 😯 und das reicht noch nicht mal für die Latten, die zu streichen sind. Die restliche Menge muss aber erst mal nachbestellt werden und soll bis (hoffentlich) Freitag da sein. Wenn die Latten eingebaut sind, müssen wir sie ein drittes Mal streichen, also noch mehr Farbe…

Uns wird also nicht langweilig 😀

Hier eine Entscheidung, da ein Nervenzusammenbruch…

Eine Woche ist um und es gibt wieder viel zu berichten.

Ich fange mal mit unseren Fenstern im Norden an. Ich glaube, mit meinen Grundrissänderungswünschen und jetzt auch mit den veränderten Fenstern habe ich unsere Architektin und den Bauträger fast in den Wahnsinn getrieben. Aber wir bezahlen ja nicht wenig Geld für das Haus, also soll es auch so sein, wie wir uns das vorstellen. Eine Grundrissänderung, um ein weiteres Zimmer zu bekommen, ist leider nach Rücksprache mit der Architektin nicht möglich. Dazu müsste nicht nur eine Wand mehr gezogen werden (wie ich mir das natürlich vorgestellt habe), sondern der komplette Grundriss geändert werden. Auch im Dachgeschoss. Und das würde bedeuten, dass wir einen neuen Bauantrag einreichen müssten. Alles viel zu viel Aufwand, also Idee verworfen. Noch brauchen wir das Zimmer nicht. Bis es einmal so weit sein sollte, haben wir uns dazu sicher was anderes ausgedacht. Die zweite Idee war die Veränderung der Fenster zur Straße hin. Da es zur Nordseite sowieso wenige Fenster gibt und auch keinen zweiten Giebel, möchte ich es vorn etwas moderner gestalten. Es wird nun längere und schmalere Fenster geben. Hier mal die geänderte Nordansicht:

Ich habe unserem Tischler (wer sicher erinnern kann: der, der per Gedankenüebrtragung weiß, was wir wollen 😉 ) diese Idee vorgestellt, welcher mir auch gleich die Maße vorschlug, damit das Ganze noch vernünftig aussieht. Die Fenster werden ein kleines bisschen länger als hier zu sehen. Und das tolle ist: es kostet keinen Aufpreis 🙂

Womit wir schon beim nächsten Thema wären. Der Besuch beim Tischler und die Bemusterung der Haustür, der Fenster und Innentüren. Leider musste mein Mann arbeiten, sodass ich dies allein machen musste. Ich sicherte mich natürlich vorher bei meinem Mann ab, ob er mit meinem generellen Geschmack denn einverstanden wäre 😉 Auch hier machte ich wieder die Erfahrung, dass es tausend Sachen gibt, bei denen man sich entscheiden muss, auf die nachher aber sicher keiner mehr achtet. 😀 Will ich runde, eckige oder halbrunde Fensterkanten? Soll die Abschlussleiste der Rollläden farbig zu den Fenstern sein oder weiß, wie der Rollladen? Sollen die Fenster überhaupt weiß oder farbig, wie angefragt usw.? Wir haben uns nun für farbige Fenster entschieden. Hier gab es auch eine positive Überraschung: Der Tischler erklärte mir die beiden Möglichkeiten, einen Rahmen farbig zu bekommen – Folieren oder mit Acrylfarbe. Beim Folieren hat man eine fast holzstrukturähnliche Oberfläche, die mir nicht so zusagte. Nachdem er mir dann erklärte, dass die Herstellung mit Acrylfarbe aufwändiger sei, weil es direkt in den Rahmen verbracht und gezogen wird und man auch eine dickere Farbschicht erreicht, hab ich hier natürlich gleich mit nicht unerheblichen Mehrkosten gerechnet. Aber dem war nicht so. Er sagt, preislich mache es keinen Unterschied. Sehr gut, nehmen wir die Acrylvariante 😉 So positiv ging es auch weiter. Bei dieser Bemusterung sind kaum Mehrkosten entstanden. Bei den Innentüren bin ich mir noch nicht so sicher, welche wir jetzt nehmen werden. Eine weiße mit Streifenfräsung oder eine in Holzoptik. Auch hier beide einmal zum Vergleich:

Die Holzoptiktür würde 50,00 Euro netto mehr pro Tür kosten. Wir tendieren mehr zur weißen, wobei wir im Katalog dann auch noch eine etwas veränderte Tür gefunden haben. Hier würden jeweils zwei Flächen zwischen den Streifenfräsungen etwas hervor kommen. Auch Drückergarnituren habe ich ausgesucht.

Unsere Haustür wird so aussehen (natürlich dann in dunkelgrau):

Ein weiteres Thema der Woche, welches mir auch fast ein erstes Magengeschwür bereitete, war die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes (auch wieder so ein Wort für das Bauherrenwörterbuch…). Bevor diese Bescheinigung nicht dem Notar zugeht, kann dieser auch nicht die Bestätigung über die Erreichung der Fälligkeitsvoraussetzungen rausschicken und wir nicht das Grundstück bezahlen. Denn die Bank will dieses Schreiben vom Notar haben, bevor sie Beträge auszahlt. Ich hatte in der vorvergangenen Woche bereits beim Notar danach gefragt, wurde aber vertröstet, dass dies noch eine Woche länger dauern kann. Ich diese Woche also wieder angerufen und mich erkundigt. Nichts eingegangen bisher, kann aber auch bis zu zehn Wochen nach Bezahlung der Grunderwerbsteuer dauern, die Bearbeitungszeit ist derzeit so lang. Ich sah schon alles über uns zusammenbrechen. Das war’s mit einem Baubeginn noch in diesem Jahr. Ich also beim Bankberater angerufen und nach einer Notlösung gefragt, denn der Bauträger möchte ja noch diesen Monat anfangen. Bliebe nach des Beraters Aussage nur ein Negativattest/Notarbescheinigung, mit der der Notar die Haftung für die rangrichtige Eintragung der Grundschuld übernimmt. Kostet um die 150,00 Euro. Ich dachte mir, gut bevor wir erst sonst wann anfangen können zu bauen, nehmen wir das in Kauf. Nach der Mittagspause des Notars rief ich dort wieder an um nach dieser Bescheinigung zu fragen, da unterbrach mich die nette Dame am anderen Ende und teilte mir mit, dass die Unbedenklichkeitsbescheinigung eben eingetroffen sei. Man hörte den riesen Klotz von meinem Herzen fallen. Zwei Tage später traf das Notarschreiben bei uns ein und wir reichten den ersten Zahlungsabruf bei unserer Bank ein. Mal sehen, wie reibungslos dies nun klappen wird… 🙄

Die Telekom hat uns inzwischen auch die zugesagten Unterlagen geschickt, die wir gleich ausgefüllt und in die Post gegeben haben. Bin gespannt, ob das so einfach bleibt mit denen…

Auch zum Thema Heizungsanlage gibt es wieder was (halbwegs) neues. Nicht neu ist, dass wir uns immer noch nicht entschieden haben. 😀 Neu ist, dass wir von einem Vertreter eines Anlagenherstellers die Info bekamen, dass eine Hybridwärmepumpe für ein EFH wohl überdimensioniert ist. Gleichzeitig ist uns eine andere Gas-Wärmepumpe unter die Augen gekommen, mit der wir uns in der kommenden Woche ausführlicher beschäftigen werden. Es handelt sich um eine Zeolith-Wärmepumpe. Hier eine kurze Beschreibung:

„Die zeoTHERM ist ein kompaktes Gerät, das sowohl eine Gas-Brennwert-Einheit als auch ein Vakuum-Zeolith-Modul mit dem Mineral Zeolith und Wasser enthält. Dazu gehört eine Solaranlage mit Vakuum-Röhren- oder Flachkollektoren und einem bivalenten Solarspeicher. In dieser Systemkombination ist erstmals die natürliche Wärmeerzeugung von Zeolith mit Wasser für die Heizung nutzbar, denn sie verbindet Gas-Brennwerttechnik, Solarthermie und Zeolith-Sorption zur effizienten Dreifachtechnologie.“ Quelle: https://www.vaillant.de/Produkte/Gasheizung/Zeolith-Gas-Waermepumpe/produkt_vaillant/Zeolith-Gas-Waermepumpe_zeoTHERM.html

Mal sehen, was uns dazu gesagt wird. Entscheiden müssen wir uns jedenfalls bald.

Und dann waren da noch die Deckenspots, die wir im Haus installieren lassen wollen. Da wir eine Stahlbetondecke bekommen, müssen die Spots jetzt schon geplant werden, da sie in der Zwischendecke eingegossen werden und Bohrungen später nicht möglich sind. Damit haben wir uns einen Abend beschäftigt, haben unsere Überlegungen der Architektin zukommen lassen, diese hat uns dann noch zu ein zwei Veränderungen geraten und uns dann den Preis für 22 Buchsenvorbereitungen in der Zwischendecke verraten: ca. 2.500 Euro :shock:. Nur für ein paar Plastiklöcher mit Kabeln dran. Nun gut. Wir wollen das haben, also müssen wir es bezahlen.

Morgen haben wir dann noch mal ein Gespräch mit dem Bauträger, um alle nun erstellten Pläne durchzusprechen und dann denke ich, wird es auch los gehen.

es gibt wieder was zu berichten…

Eine Woche ist um und es ist wieder etwas passiert. Wenn man bedenkt, dass teilweise wochenlang nix los war… 🙂

Die tollste Neuigkeit der vergangenen fünf Tage ist die Email von unserem Bauträger, die uns am Mittwoch erreichte: nach überschläglicher Planung soll unser Bauvorhaben noch in diesem Monat begonnen werden! Diese Nachricht bedeutete natürlich große Freude bei uns. Wir dachten, wir dürfen auf diese Nachricht noch ein ganzes Weilchen länger warten. Wenn wir ehrlich sind, haben wir nicht mehr mit einem Baubeginn in diesem Jahr gerechnet. Umso größer ist jetzt natürlich die Freude. 🙂

In meinem letzten Beitrag schrieb ich über unsere Garagenüberlegungen. Die angeforderten Unterlagen über eine Multibox-Garage sind inzwischen bei uns eingetroffen. Ein Blick in die Broschüren verriet uns auch den zu kalkulierenden Preis. Eine Garage mit den Maßen von ca. 6,05 x 8,00 m kostet mit Montage und ein zwei Extras (die auch fast unumgänglich sind) um die 11.000,00 Euro. Für eine Garage finde ich den Preis schon ziemlich ok. Die benannten Extras wären z. B. eine stabile Dachrinne und eine Tür, um in den Abstellraum der Garage zu gelangen. Dieser müsste allerdings in Eigenleistung hergestellt werden, denn der Hersteller liefert keine Garagen mit vormontierten Abstellräumen. Dies sehe ich aber nicht als großes Problem. Wir haben uns aber auch immer noch nicht für oder gegen eine Garage entschieden. Die Variante eines Carports mit verschiebbaren Wänden des Abstellraumes, wie ebenfalls im letzten Beitrag beschrieben, ist für uns weiterhin eine interessante Alternative. Von den Kosten rechnen wir hier mit nahezu dem gleichen Preis.

Wir beschäftigten uns in der letzten Woche außerdem mit unseren Fenstern und Türen und ihren Farben. Da wir einen recht dunklen Klinker haben und auch das Dach in anthrazit gedeckt werden soll, finden wir den Gedanken dunkelgrauer Fensterrahmen und Türen nicht schlecht. Mit diesem Anliegen wandte ich mich an den Bauträger, welcher mich bat, einen Termin mit unserem Fensterbauer zu vereinbaren. Dann könnte auch gleich die Bemusterung aller Innentüren vorgenommen werden. Allerdings war der zuständige Verkaufsberater an diesem Tag nicht zu sprechen, mir wurde von seiner Assistentin ein Rückruf am nächsten Tag zugesagt. Nun ja, auf diesen Rückruf warten wir immer noch… Ohne dieses Gespräch zu den Farben mit dem Fensterbauer geführt zu haben, erreichte uns vom Bauträger ein Nachtragsangebot zu farbigen Fenstern und Türen. „Wie mit Herrn P. der Firma besprochen…“ Ah ja. Der muss Gedanken lesen können, allerdings klappte die gedankliche Übertragung der Preise von ihm zu uns nicht ganz so gut wie andersrum… Darüber wollte ich mich dann noch mit dem Bauträger austauschen, allerdings ist dieser erst am Montag wieder zu erreichen. Lange Rede, kurzer Sinn: die Mehrkosten für farbige Fenster und Türen belaufen sich (nach gedanklicher Übertragung 😉 ) auf ca. 1.500,00 Euro. Da wir anfangs andere Klinker im Angebot hatten, diese nun durch die jetzigen ausgetauscht haben und dadurch eine Ersparnis von etwa 1.700,00 Euro haben, werden wir das Angebot wahrscheinlich annehmen. Allerdings möchte ich doch gern vorher noch mit Herrn P. über seine außergewöhnlichen Fähigkeiten sprechen… 😀