Das Warten hat ein Ende!!

Das Drama um den Gaszähler ist beendet! Gott sei Dank. Am Mittwoch kamen endlich die Monteure unseres Gasanbieters und haben uns den Zähler angebaut, sodass wir auch die Heizung endlich in Betrieb nehmen konnten. Noch eine Woche länger und wir hätten uns wirklich nach einer Notunterkunft ab Ende April umsehen können. Wir sind so froh, dass unser derzeitiger Vermieter bei der Stadt arbeitet und beim Versorger auf unser kleines Zeitproblem hinwies. Ohne ihn hätten wir noch zwei Wochen warten dürfen. Jetzt muss die Heizung erstmal zwei bis drei Wochen laufen, bevor die Fliesen verlegt und mit den Malerarbeiten begonnen werden kann. Ich habe mich so über diesen ollen Zähler gefreut, dass ich bestimmt fünf Minuten davor stand und mit einem Grinsen beobachtete, wie dieser sich dreht. Irgendwie bescheuert 😀 Weiterlesen

Ungeduld und Ärger

Momentan schein wirklich der Wurm bei uns drin zu sein. Eigentlich sollte man sich bei dem Wetter momentan eher darauf freuen, bald im eigenen Garten eine Tasse Kaffee trinken zu können, aber es stellt sich die Frage, wann denn „bald“ ist… Aber der Reihe nach.

Beginnen wir mit dem Hauptthema des letzten Beitrages – der Küche. Wie ich ja schrieb, war unser neuer Ansprechpartner im Unerreichbarkeitsmöbelhaus wieder mal telefonierunfähig oder sein Fernsprechgerät ist ausgefallen – jedenfalls für uns nicht erreichbar. Ich hoffte darauf, dass er wenigstens noch einen Internetanschluss und ein funktionierendes Email-Postfach hatte und schrieb ihm eine nette Nachricht. Zwei Tage später rief er mich auch tatsächlich zurück und besprach mit mir die Misere der Hochschrankecke. Ich fragte, ob nicht ein Schrank eines anderen Herstellers in einer 45er Breite eingebaut werden könne, was er aber verneinte. Hier würden weder Korpusse noch Fronten zueinander passen. Ok, sehe ich ein. Dann fragte ich, ob nicht der 50er Schrank einfach gekürzt – quasi abgeschnitten – werden könnte. Dies wäre möglich, allerdings gab er mir zu bedenken, dass wir dann an diesem einen Schrank eine gerade Türkante hätten, was bei allen anderen Türen nicht der Fall ist. Wenn ich das aber so haben möchte, könne ich das natürlich so bekommen. Da dieser Schrank aber auch Auszüge hat, müsse er sich erstmal nach der konkreten Machbarkeit bei seinem Lieferanten erkundigen. Kurze Zeit später rief er mich dazu zurück und informierte mich, dass man das alles machen könne, aber ich soll doch die Kante bedenken und außerdem haben wir dann einen Aufpreis von 500€ nur für dieses blöde Abschneiden!! 😯 Wir sollen jetzt also für den Planungsfehler seines Vorplaners auch noch zahlen. Ich glaube nicht! Also bleibt es jetzt bei dem Schrank in einer 40er Breite. Am tollsten war sein Kommentar zur Nische, in die die vorherige Schrankkonstruktion gerade so reingepasst hätte: „Naja, man plant ja auch die Schränke nicht auf knirsch in eine Nische rein“. Mit anderen Worten: Hätte der Idiot (ouh, Emotionen zügeln), also der nicht ganz kompetente Kollege vorher mal richtig nachgedacht, wäre vielleicht noch eine Lösung zu finden gewesen. Nu is zu spät. Wir behalten uns aufgrund all dieser Dinge, die bisher schief gelaufen sind, aber einen Zahlungsabzug vor.

Die zweite Sache, die uns langsam echt ärgert, ist, dass der olle Gaszähler nicht an Land kommt. Ohne den können wir nicht anheizen und alle Gewerke müssen warten. Auch hier war lange keiner erreichbar (es kann ja auch nur zu bestimmten Zeiten angerufen werden und dennoch erreicht man niemanden) und jetzt warten wir nach gefühlten tausend Anträgen auf einen Termin des Versorgers, der den Zähler einbauen soll. Geplantes Anheizen war Montag, jetzt ist Dienstag und wir nehmen an, dass das diese Woche nichts mehr wird… 🙄

Auch etwas merkwürdig war, dass bei uns heute scheinbar unfreiwillig Tag der offenen Tür war. Als der Bauherr heute auf die Baustelle kam, waren alle Fenster auf kipp (ist ja nett, denn die Feuchtigkeit soll ja raus), aber durch die doppelflügligen Fenster hätte man einfach durch eines der Fenster den Griff des anderen betätigen und ins Haus gelangen können. Oder man hätte einfach eine Leiter an das Schlafzimmerfenster gestellt und wäre durch das sperrangelweit offene bodentiefe Fenster gestiegen. Aber nicht nur das hätte ein Problem werden können, sondern auch das Wetter. Mit ein wenig Wind und etwas Regen hätten wir dann im Schlafzimmer einen Pool gehabt.

Und zu guter Letzt warten wir seit etwa zwei Wochen auf eine Nachricht vom Fliesenleger, der uns die genaue Quadratmeterzahl der Bodenfliesen und des zu verbauenden Mosaiks in den Bädern mitteilen soll. Denn diese wollen wir selbst besorgen. Auch hier hat man nichts gehört.

So, nun das Positive: die Klinker wurden verfugt und es sieht gut aus. Nachdem das erledigt war, konnte auch die Bitumenschicht rund um das Haus aufgebracht werden. Bis auf diese Höhe soll das Grundstück mal aufgefüllt werden. Weiterhin positiv ist, dass unsere Wasseruhr eingebaut wurde. Komisch, dass man dann nicht auch gleich den Gaszähler mit einbauen kann. Manche Sachen muss man einfach nicht verstehen…

Wir haben geschlossen!

Genauer gesagt haben wir inzwischen ein nahezu geschlossenes Haus. 🙂

Es ist also wieder einiges passiert. Das Dach wurde leider noch nicht wie angekündigt in der letzten Woche gedeckt. Mit diesen Arbeiten wurde erst heute begonnen. Soweit ich das heute im dunkeln beurteilen konnte, können diese Arbeiten aber morgen abgeschlossen werden. Auch haben heute die Arbeiten am Wärmedämmverbundsystem ihren Anfang gefunden. Nach Aussagen des Bauleiters kann aber bei diesen Temperaturen höchstens noch der Grundputz angebracht werden. Alles andere wird wohl zum Frühling hin ausgeführt.

Wir haben nun aber Fenster und Türen, womit das Haus ein ganzes Stück winterfester gemacht wurde. Das Einsetzen der Fenster hat ca. 2,5 Tage in Anspruch genommen. Nun wirkt die Außenansicht wieder ganz anders und wir konnten unser Haus jetzt auch schon mal aufschließen – mit einem richtigen Schlüssel 😉

Ein Pulsbeschleuniger waren die Hausanschlussarbeiten am vergangenen Donnerstag. Mein Vater hat die dafür benötigten Gräben am Vortag ausgehoben und am nächsten Morgen rückte die ausführende Firma der Versorger an. Die stellten dann aber fest, dass der Graben zu flach ausgehoben wurde und dass statt des Leerrohres für den Gasanschluss die Abwasserleitung freigelegt wurde. Natürlich wurden wir gleich darüber informiert und wir versuchten von unseren Arbeitsstätten aus meinen Vater wieder zur Baustelle zu lotsen, um doch noch ein bisschen tiefer zu buddeln. Zum Glück ist dies geglückt (ein wenig später und die Arbeiter wären wieder abgezogen), allerdings befand sich der Minibagger schon wieder auf einer anderen Baustelle, sodass mein Vater den zweiten benötigten Graben drei Meter lang und ca. 1,60m tief mit der Hand ausheben durfte. Die ausführende Firma war zwischenzeitlich mit mindestens vier Mitarbeitern anwesend, sogar mit einem Minibagger, aber keinem der freundlichen Herren kam es in den Sinn, meinem Vater mal zur Hand zu gehen. Es wurde sich auf sinnvolles Lamentieren am Grabenrand beschränkt, dass dann eben die bisher zugänglichen Anschlüsse gemacht werden könnten und der Gasanschluss dann einen anderen Tag (wer weiß wann im neuen Jahr) gemacht würde. Denn der Bauherrenvater würde ja so schnell auch den benötigten Graben nicht herstellen können. Nach kurzer aber bestimmter Ansage vom Bauherrenvater, die Arbeiten an den zugänglichen Anschlüssen doch mal aufnehmen zu können, wurde dann hier auch mal gearbeitet. Es wurde nicht schlecht geguckt, dass der Graben dann doch fix ausgehoben war und auch der Gasanschluss wie besprochen ins Haus gelegt werden konnte. Ich möchte nur am Rande noch erwähnen, dass mein Vater dann den zuständigen Bauarbeitern noch zur Hand ging, um die Leitungen schnell ins Haus zu bekommen… Ich freue mich schon auf die Rechnung (für’s Zugucken). Damit die Anschlüsse ihren Weg ins Haus finden konnten, musste auch eine Wand im HWR bereits verputzt werden. Hier sind wir mit der Ausführung aber nicht ganz zufrieden. An der unteren Kante des Fensters wurde ein Eckprofil scheinbar zu kurz abgeschnitten, sodass wir auf einer länge von ca. 15cm keine gerade Kante im rechten Winkel, sondern einen unschönen welligen Abschluss haben. Zwar kommt hier noch eine Fensterbank drauf, aber trotzdem sollten die Arbeiten sauber ausgeführt werden. Wir werden dies noch an den Bauleiter heran tragen.

Inzwischen ist auch der Bauherr tätig geworden und konnte die ersten Arbeiten ausführen. Es wurden einige Schlitze in die Porotonwände gezogen und erste Leitungen verlegt. Ebenfalls heute hat sich der Bauherr mit dem Elektriker auf der Baustelle getroffen, um die Elektroinstallation durchzusprechen. Ich konnte leider nicht dabei sein, da ich keinen Urlaub bekam. Ich erhielt aber einen ausführlichen Bericht und einige Dinge auf meinen Zettel, über die ich noch nachdenken und mich dann entscheiden soll. Meine Lieblingsaufgabe… 😀

Ansonsten gucken wir mal, was dieses Jahr noch geschafft werden kann. Das Jahr hat ja nur noch zwei Wochen. Die Elektroarbeiten werden zumindest dieses Jahr nicht mehr ausgeführt und damit auch nicht die Innenputzarbeiten. Ich denke, das Tempo hat mittlerweile normale Ausmaße angenommen. Leider bin ich durch die von Peters und Schulz vorgelegte Geschwindigkeit noch leicht verwöhnt. 😉 Aber wir freuen uns jetzt erstmal, dass das Haus vor dem Winter geschlossen werden konnte und haben auch nichts dagegen, wenn der Winter sich weiter in anderen Ländern aufhält.

Und nun Impressionen:

Bautag 27: Lichtgeschwindigkeit

Im letzten Beitrag gab ich den Ausblick, dass heute mit dem Mauern des Obergeschosses begonnen werden sollte. Und was soll ich sagen, auch dies wurde wieder eingehalten. 🙂

Nach der Arbeit machte ich einen Abstecher auf die Baustelle und staunte nicht schlecht, wie weit die netten Maurer heute gekommen sind. Ich hab wieder Fotos gemacht, sonst glaubt mir das am Ende keiner 😉

Einen Termin für’s Richtfest haben wir auch schon, es wird der 29.11.. Wir konnten den Termin nach Rücksprache mit Firma Peters und Schulz von Donnerstag auf Freitag verschieben. Darüber freuen wir uns sehr, da so auch ein paar Gäste mehr kommen können, die sonst wegen Arbeit nicht kommen konnten.

Nach dem Termin gestern mit dem Energieversorger hat der Bauherr mit diesem einen Termin für die Hausanschlüsse vereinbart. Auch dies soll schon bald geschehen, nämlich am 12.12.. Dann kann uns bald ein Lichtlein aufgehen 😉

Im letzten Beitrag habe ich auch über den Flachkanal für die Dunstabzugshaube berichtet. Hier gab es noch ein paar Komplikationen… (uns soll ja nicht langweilig werden). Wir brauchen für die Haube bei einem Rundrohr einen Querschnitt von mindestens 150, allerdings ist zwischen der Bewehrung der Platten der Zwischendecke vor dem Einbringen des Ortbetons nicht ausreichend Platz für ein entsprechend breiten Flachkanal. Da unser Küchenberater leider im Urlaub war und wir von einer netten Dame des Möbelhauses die Auskunft bekamen, dass wir doch auch einen kleineren Querschnitt nehmen könnten ( 🙄 ) und im Baumarkt auch sowieso kein 150er Querschnitt vorhanden war, wählten wir die nächst kleinere Größe. Nachdem alles besorgt und vom Bauherren auf die Zwischendecke eingebracht war, haben wir uns dann mal überlegt, ob das nicht doch zu klein sein könnte. Ich machte mir vor allem um den Geräuschpegel Gedanken, wenn sehr viel Luft durch so einen kleinen Kanal muss. Kurze Recherche im Internet ergab, dass es eindeutig zu klein ist. Ein wesentlich breiterer Kanal würde aber aus dem Ortbeton heraus gucken, da er nicht zwischen die Bewehrung passt. So war auch erst der Plan. Information vom Bauträger: so geht das nicht. Kanal darf nicht rausgucken. Muss entweder komplett im Ortbeton verschwinden oder gleich unter die Dämmung des Estrichs verlegt werden aber entweder mit oder zu kombinieren ist nicht möglich. Gut, kommt’s halt unter die Dämmung und alles ist wieder in Ordnung.