Projekt Hochschranknische verkleiden

Nun ist Ostern auch schon wieder rum. Das Jahr rennt. Ich hoffe, ihr hattet alle tolle und erholsame Ostertage, nachdem wir ja zu Beginn der Woche ordentlich durchgepustet wurden. So einen Sturm erlebt man selten. War schon interessant zu sehen, was da so alles durch die Gegend fliegen kann 😀

So, kommen wir mal zum Thema. Unser aktuelles Projekt „Hochschranknische verkleiden“ ist nun auch erfolgreich abgeschlossen worden und ich kann wie angekündigt darüber berichten. Weiterlesen

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Ereignisaufarbeitung

Mein lieber Herr Gesangverein! 😯 Schon wieder ist fast ein Monat seit dem letzten Post vergangen. Werte Leserschaft, wo ist die Zeit geblieben? Fühlt ihr euch auch manchmal wie der Hauptdarsteller im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“? Man ist unter der Woche so in seinem alltäglichen Trott und am Wochenende mit „Arbeiten rund um’s Haus“ beschäftigt, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit verfliegt. Eine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen: in 73 Tagen ist Weihnachten… (muss langsam mit dem Wunschzettelschreiben anfangen). Weiterlesen

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Nun wohnen wir schon 16 Tage in unserem Haus. Unser Urlaub ist inzwischen vorbei, weshalb wir unter der Woche abends nicht mehr wirklich viel schaffen. Deshalb haben wir den heutigen Tag erneut genutzt und wieder ein paar Punkte auf unserer Einrichtungs- und Optimierungs-To-Do-Liste erledigt. Es gibt natürlich an einigen Stellen noch Optimierungsbedarf und wir sind noch lang nicht am Ziel. Wenn man aber überlegt, wie das Ganze hier einen Tag nach dem Umzug aussah – ich mag garnicht mehr dran denken. Eindrücke gefällig?

gestreifte Neuigkeiten

Es ist wieder einiges passiert, was gleich berichtet werden soll 🙂

Der Trockenbau ist abgeschlossen und unsere Wände zieren nun Streifen und Tupfen. Im Schlafzimmer und im Gäste-WC wurden noch sichtbare Rohre verkleidet und ebenfalls verputzt. Anschließend wurde alles glatt schliffen, damit wir auch drüber tapezieren können. Morgen kommt unser Maler und will mit den Decken beginnen – diese wollen wir nicht streichen oder tapezieren, sondern verputzen lassen. Gleichzeitig misst er auch die Restfeuchte in den Wänden. Denn sind diese noch zu feucht, rollen sich die Tapeten wieder ab – es sei denn, wir nageln sie fest 😀 Weiterlesen

Der helle Wahsinn!

Berichterstattung zum Thema Gaszähler.

Bereits im letzten Beitrag berichtete ich über die Warterei auf den Gaszähler und prognostizierte, dass dieser auch so schnell nicht kommen wird. Diese Einschätzung stellte sich als richtig heraus – er ist noch immer nicht da.

Das zum Gaszähler gehörende Gewerk führen wir selbst aus, sodass wir auch alles drumherum eigenständig machen müssen. Inzwischen arbeitet der Bauherr aber nicht mehr bei einem entsprechenden Unternehmen (lange, nicht erfreuliche Geschichte), hat aber noch Freunde und Bekannte, die eigene Firmen führen. Die Materialien beziehen wir inzwischen über eine dieser Firmen und auch alle Abnahmen und der Papierkram wird von ihr erledigt. Der Freund war am letzten Wochenende da und testete die eingebaute Gasleitung auf Dichtigkeit, stellte eine Fertigmeldung aus und schickte diese an unseren Versorger und an den Schornsteinfeger. Eigentlich sollte dies ausreichen, um uns den Zähler zur Verfügung zu stellen. Wieder geschah nichts und ich bat den Bauherren irgendwann eindringlicher, doch mal telefonisch beim Versorger nachzufragen. Er hatte allerdings Bedenken, denn der Versorger lässt sich erfahrungsgemäß nicht drängen und hält dann auch gern die Zähler mal drei Wochen länger zurück. Inzwischen sitzt uns aber die Zeit im Nacken, weshalb er dann gestern doch mal zum Hörer griff, nachdem sich auch unser Bauleiter bereits beim Versorger erkundigte. Und dann überschlugen sich die Meldungen am Tag. Ich war auf der Arbeit und erhielt im Stundentakt Anrufe mit neuen Hiobsbotschaften. Ich kann mich garnicht mehr an alle erinnern. Ich weiß nur, dass am Ende die Nachricht stand, dass unser ANTRAG für Gas abhanden bzw. garnicht angekommen sei 😯 wie kann denn das sein?!?! Wir haben dazu längst eine Rechnung erhalten, die auch schon bezahlt ist und nun fällt auf, dass garkein Antrag vorliegt?? Wir nehmen an, dass der ehemalige Arbeitgeber meines Mannes den Antrag aus Gehässigkeit nicht weitergeleitet hat, als es soweit war. Oder hat ihn wieder zurück genommen. Wie auch immer- der Antrag muss neu gestellt werden.

Zum Glück haben wir einen so freundlichen Schornsteinfeger, der umgehend einen neuen Antrag fertig machte und diesen an die befreundete Firma nach Hannover schickte. Er kam sogar persönlich vorbei, damit wir den Antrag unterschreiben konnten. Und auch unser Vermieter, der bei der Stadt Gifhorn beschäftigt ist und z. T. freundschaftliche Beziehungen zu einigen Angestellten des Versorgers unterhält, rettet uns auf deutsch gesagt den Arsch. Auch er telefonierte viel und erreichte, dass unsere Anträge nun bevorzugt bearbeitet werden. Wenn jetzt alles läuft wie besprochen, bekommen wir nächste Woche endlich den Zähler. Ansonsten hätten wir uns schon mal auf die Suche nach einer Zwischenunterkunft machen können, da wir bezweifeln, bis Ende April alles fertig zu haben. Denn bis dahin wollen unsere Nachmieter einziehen… Diese Situation ist wirklich nicht einfach für uns gerade.

Neuigkeiten gibt’s auch von der Küchenfront. Wir haben dem Möbelhaus ein Schreiben zugesandt, in dem wir einen Kaufpreisabzug in Höhe von ca. 680 Euro (5% des Kaufpreises) ankündigen. Zwei Tage später klingelte auch unser Telefon, doch dieses Mal sind wir mal nicht gleich zu erreichen. Heute Abend habe ich den Anruf dann mal entgegen genommen. Der Abteilungsleiter entschuldigte sich erneut mehrfach für die Dinge, die schief liefen, sieht diesen Abzug aber als zu hoch an. Ich habe ihm unsere Sichtweise nochmal ausführlich geschildert, unseren Unmut deutlich gemacht und ihn aufgefordert, ein Gegenangebot als Zeichen des Entgegenkommens zu unterbreiten. Wir haben uns letztendlich auf einen Gutschein in Höhe von 200 Euro geeinigt und verzichten damit auf einen Kaufpreisabzug. Uns war es wichtig, dass sich das Möbelhaus überhaupt rührt und merkt, dass man mit seinen Kunden nicht so umgeht. Mit dieser Lösung können wir leben, auch wenn dies nur einem Drittel der Summe entspricht, die wir zum Abzug gebracht hätten. Allerdings haben wir den Abzug auch bewusst höher angesetzt. Jetzt muss nur noch der Aufbau klappen, wobei ich denke, dass die sich nun keine Fehler mehr erlauben werden.

Weiterhin haben wir nun auch die Fliesen für die Bäder bestellt. Die Bodenfliesen nehmen wir nicht über den Lieferanten des Bauträgers ab, da wir dort einfach kein passendes Mosaik gefunden haben. Der andere Fliesenhändler bietet den Kunden an, aus den ausgesuchten Bodenfliesen direkt Murettos auf Netz zuzuschneiden. Das passt dann garantiert zusammen 🙂 Hier waren wir zeitlich schon fast zu spät dran. Die Fliesen haben ca. drei Wochen Lieferzeit. Aber bevor die Fliesen gelegt werden können, muss ja erstmal angeheizt werden… 👿 Auch unser Maler sitzt schon in Startlöchern und will anfangen. Ihn mussten wir auch bremsen.

Gibt auch ne schöne Neuigkeit von der Baustelle: Wir haben mittlerweile unsere endgültige Türfüllung erhalten. Hier Fotos vorher – nachher:

Ich hoffe, ich kann in meinem nächsten Bericht vermelden, dass es nun warm im Haus ist und wir uns keinen Zeltplatz in der Nähe suchen müssen…

Ungeduld und Ärger

Momentan schein wirklich der Wurm bei uns drin zu sein. Eigentlich sollte man sich bei dem Wetter momentan eher darauf freuen, bald im eigenen Garten eine Tasse Kaffee trinken zu können, aber es stellt sich die Frage, wann denn „bald“ ist… Aber der Reihe nach.

Beginnen wir mit dem Hauptthema des letzten Beitrages – der Küche. Wie ich ja schrieb, war unser neuer Ansprechpartner im Unerreichbarkeitsmöbelhaus wieder mal telefonierunfähig oder sein Fernsprechgerät ist ausgefallen – jedenfalls für uns nicht erreichbar. Ich hoffte darauf, dass er wenigstens noch einen Internetanschluss und ein funktionierendes Email-Postfach hatte und schrieb ihm eine nette Nachricht. Zwei Tage später rief er mich auch tatsächlich zurück und besprach mit mir die Misere der Hochschrankecke. Ich fragte, ob nicht ein Schrank eines anderen Herstellers in einer 45er Breite eingebaut werden könne, was er aber verneinte. Hier würden weder Korpusse noch Fronten zueinander passen. Ok, sehe ich ein. Dann fragte ich, ob nicht der 50er Schrank einfach gekürzt – quasi abgeschnitten – werden könnte. Dies wäre möglich, allerdings gab er mir zu bedenken, dass wir dann an diesem einen Schrank eine gerade Türkante hätten, was bei allen anderen Türen nicht der Fall ist. Wenn ich das aber so haben möchte, könne ich das natürlich so bekommen. Da dieser Schrank aber auch Auszüge hat, müsse er sich erstmal nach der konkreten Machbarkeit bei seinem Lieferanten erkundigen. Kurze Zeit später rief er mich dazu zurück und informierte mich, dass man das alles machen könne, aber ich soll doch die Kante bedenken und außerdem haben wir dann einen Aufpreis von 500€ nur für dieses blöde Abschneiden!! 😯 Wir sollen jetzt also für den Planungsfehler seines Vorplaners auch noch zahlen. Ich glaube nicht! Also bleibt es jetzt bei dem Schrank in einer 40er Breite. Am tollsten war sein Kommentar zur Nische, in die die vorherige Schrankkonstruktion gerade so reingepasst hätte: „Naja, man plant ja auch die Schränke nicht auf knirsch in eine Nische rein“. Mit anderen Worten: Hätte der Idiot (ouh, Emotionen zügeln), also der nicht ganz kompetente Kollege vorher mal richtig nachgedacht, wäre vielleicht noch eine Lösung zu finden gewesen. Nu is zu spät. Wir behalten uns aufgrund all dieser Dinge, die bisher schief gelaufen sind, aber einen Zahlungsabzug vor.

Die zweite Sache, die uns langsam echt ärgert, ist, dass der olle Gaszähler nicht an Land kommt. Ohne den können wir nicht anheizen und alle Gewerke müssen warten. Auch hier war lange keiner erreichbar (es kann ja auch nur zu bestimmten Zeiten angerufen werden und dennoch erreicht man niemanden) und jetzt warten wir nach gefühlten tausend Anträgen auf einen Termin des Versorgers, der den Zähler einbauen soll. Geplantes Anheizen war Montag, jetzt ist Dienstag und wir nehmen an, dass das diese Woche nichts mehr wird… 🙄

Auch etwas merkwürdig war, dass bei uns heute scheinbar unfreiwillig Tag der offenen Tür war. Als der Bauherr heute auf die Baustelle kam, waren alle Fenster auf kipp (ist ja nett, denn die Feuchtigkeit soll ja raus), aber durch die doppelflügligen Fenster hätte man einfach durch eines der Fenster den Griff des anderen betätigen und ins Haus gelangen können. Oder man hätte einfach eine Leiter an das Schlafzimmerfenster gestellt und wäre durch das sperrangelweit offene bodentiefe Fenster gestiegen. Aber nicht nur das hätte ein Problem werden können, sondern auch das Wetter. Mit ein wenig Wind und etwas Regen hätten wir dann im Schlafzimmer einen Pool gehabt.

Und zu guter Letzt warten wir seit etwa zwei Wochen auf eine Nachricht vom Fliesenleger, der uns die genaue Quadratmeterzahl der Bodenfliesen und des zu verbauenden Mosaiks in den Bädern mitteilen soll. Denn diese wollen wir selbst besorgen. Auch hier hat man nichts gehört.

So, nun das Positive: die Klinker wurden verfugt und es sieht gut aus. Nachdem das erledigt war, konnte auch die Bitumenschicht rund um das Haus aufgebracht werden. Bis auf diese Höhe soll das Grundstück mal aufgefüllt werden. Weiterhin positiv ist, dass unsere Wasseruhr eingebaut wurde. Komisch, dass man dann nicht auch gleich den Gaszähler mit einbauen kann. Manche Sachen muss man einfach nicht verstehen…

Küchendrama und Kleinigkeiten

Wie ich im letzten Beitrag schon schrieb, passiert gerade nicht allzu viel bei uns auf der Baustelle. Nicht viel ist aber nicht Garnichts und so gibt’s ein kleines Update 🙂

Die Fliesen im HWR wurden verfugt und das Gesamtbild ist schon nicht schlecht. Nun fehlen nur noch die Sockelleisten.

Die Elektriker waren auch wieder auf der Baustelle und haben den Gong für unsere Klingel im Flur angebracht, sowie die Grundinstallationen im Erdgeschoss vorgenommen. Es sind also keine Löcher mit Kabeln mehr vorhanden, es fehlt eigentlich nur noch die Schalter- bzw. Steckdosenverkleidung. Auch die Deckenspots wurden bearbeitet. Hier wurden Löcher in die zuvor in die Zwischendecke eingegossenen Dosen gebohrt und die Kabel vorbereitet.

Heute wurde dann die Therme geliefert, die vom Bauherren auch gleich an der Wand befestigt wurde. Vorher hat er gestern noch den Bereich der Wand, an der die Therme angehängt werden soll, mit Tiefgrund und Silikatfarbe gestrichen. Hinterher kommen wir ja nicht mehr ran und die ganze Wand konnte er noch nicht streichen, weil einige Teile einfach noch zu feucht waren. Morgen sollen die Leitungen und Rohre zur endgültigen Installation der Heizung geliefert werden. Wenn dann noch die Zähler für Gas und Wasser bei uns ankommen, können wir auch anheizen.

Eine weitere Arbeit, die heute begonnen wurde, war die Verfugung unseres Klinkers. Diese Arbeit wird voraussichtlich Donnerstag abgeschlossen sein. Ganz witzig war, dass der ausführende Handwerker den Bauherrinenvater kennt und möglicherweise über 101 Ecken mit dem Bauherrn verwandt ist. Wir recherchieren hier noch 🙂

Und zu guter Letzt hat heute unser Übergangsofen wieder den Weg ins Haus gefunden und wärmt es nun wieder von Innen.

Aber der Titel des Beitrages hat ja mit den bisherigen Ausführungen nichts zu tun. Sie haben auch nicht das Potenzial, unseren Ruhepuls in luftige Höhen schnellen zu lassen. Das schafft derzeit natürlich nur das Dauernervthema Bank und neuerdings auch wieder die Küche. Vergangene Woche war der Aufmaßtechniker da und hat die Küche vermessen. Dabei stellte er fest, dass die Nische, in die unsere Hochschränke eingebaut werden sollen, etwa anderthalb Zentimeter zu kurz ist und die ganze Konstruktion dort nicht hinein passt. Er meinte aber, dass es Schränke gebe, die fünf Zentimeter kürzer sind und es dabei keine Probleme geben wird. Zwei Tage später rief uns dann der Küchenmann aus dem Möbelhaus an und teilte uns mit, dass unser Hersteller keine Schränke in 45cm Breite, sondern nur 40cm Breite hat (ursprünglich war ein Schrank mit der Breite von 50 cm vorgesehen). Das bedeutet, dass wir aufgrund einer 1,5cm zu kurzen Wand nun auf 10 cm Schrank verzichten müssen und auch das ganze Bild der Schranknische sich verändern wird. Allein die Dicke der Wangen … Wenn ich drüber nachdenke, bekomme ich wieder Wallungen 👿 Nachdem mir mein Mann gestern all diese tollen Neuigkeiten mitteilte, habe ich heute dann wieder versucht, mit dem Küchenmann Kontakt aufzunehmen – natürlich erfolglos. Ich hoffe wirklich, dass wir da eine für alle akzeptable und umsetzbare Lösung finden. Denn der Fehler liegt offensichtlich beim Küchenplaner, da die zur Verfügung gestellten Pläne eindeutig mit Rohbaumaßen versehen waren. Und da zählt die Dicke des Putzes nicht hinzu… To be continued…