Ruhigere Woche

In der vergangenen Woche ist bei uns auf der Baustelle nicht allzu viel passiert (kennt man ja eigentlich so nicht 🙂 ). Hauptgrund war natürlich das Wetter. Zum einen war es an einigen Tagen einfach zu kalt und zum anderen hat auch uns das Sturmtief Xaver heimgesucht. Gestern waren wir kurz auf der Baustelle, um mal nachzusehen, ob und was so passiert ist. Der Sturm hat zwei Unterspannbahnen zerrissen, da wir ja noch keine Dachziegel drauf haben. Diese müssen nun vor dem Decken des Daches noch ausgetauscht werden. Außerdem ist das Dixiklo umgefallen… Ich hoffe, dass sich um diese Sache die entsprechende Firma kümmern wird. Einen Eindruck vom Inneren des Dixis haben wir uns, aus wohl nachvollziehbaren Gründen, nicht verschafft 😉 .

Aber es wurde auch gearbeitet. Alle Giebelwände sind nun gemauert, auch bis in den Spitzboden hinein. Hier sind nun schon gut die zwei Fensterlöcher zu erkennen. Im Badezimmer oben ist die T-Wand auch fertig gestellt worden. Geplant war, dass der Bauherr in der vergangenen Woche schon die ersten Schlitze für Rohre und Kabel zieht, allerdings wurde der vom Chef dafür genehmigte Urlaubstag kurzfristig gestrichen. Müssen wir die nächsten Tage mal auf unsere To-Do-Liste setzen. Und auch die Klinkerarbeiten auf der unteren Hälfte des Hauses sind nun fertiggestellt. Über dem Fenster in der Küche wurde bisher die Klinkerfläche noch nicht geschlossen, was nun aber geschehen ist.

Gestern haben wir uns schon Laminat für die Schlafräume gekauft. Es gab ein interessantes Angebot in einem örtlichen Baumarkt und das Laminat gefiel uns sehr gut. Zum Glück haben wir einen Ort zum Zwischenlagern gefunden, sonst hätten wir die 24 Pakete noch nicht kaufen können. Danke hier an Sarah und Maik 🙂

Auch unser Maler macht sich schon Gedanken um die Raumgestaltung. Er war am Freitag vor einer Woche schon bei uns und hat uns einige Tapetenbücher und Farbkarten mitgegeben. Da ich ja so super gut darin bin, mich für irgendwas zu entscheiden und mir das natürlich alles richtig gut im Kopf vorstellen kann, ist die Auswahl für Tapete und Farbe für uns ein Leichtes… 😆

Ja und natürlich gibt es auch wieder Neuigkeiten von unserer äußerst kompetenten und super arbeitenden Bank. Der letzte Zahlungsabruf wurde gerade so ausgeführt, dass am letzten Tag der Zahlungsfrist das Geld beim Bauträger einging. Gestern erhielten wir eine die monatliche Abrechnung. Als ich mir diese durchsah, dachte ich, mich trifft der Schlag. Nach deren Berechnungen sollten wir schon 50.000 € mehr abgerufen haben, als es tatsächlich der Fall war. Die zur Verfügung stehende Summe war also um 50.000 € geringer. Sind ja Peanuts… Ich habe mich heute ran gesetzt und alles selbst nochmal durchgerechnet und nachvollzogen und dabei festgestellt, dass diese Aufstellung garnicht zu unserem Darlehen gehört. Bedeutet, dass man uns die Berechnung anderer Bauherren zuschickte. Einfach nur unmöglich. Es heißt also morgen für mich wieder: Telefonieren mit der netten Bank und die Dinge wieder gerade rücken… 👿

Bilder gibt es heute leider keine. Getreu dem Motto von der deutschen Modelmama Heidi K.: „Ich habe heute leider kein Foto für Dich…“

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Bautag 27: Lichtgeschwindigkeit

Im letzten Beitrag gab ich den Ausblick, dass heute mit dem Mauern des Obergeschosses begonnen werden sollte. Und was soll ich sagen, auch dies wurde wieder eingehalten. 🙂

Nach der Arbeit machte ich einen Abstecher auf die Baustelle und staunte nicht schlecht, wie weit die netten Maurer heute gekommen sind. Ich hab wieder Fotos gemacht, sonst glaubt mir das am Ende keiner 😉

Einen Termin für’s Richtfest haben wir auch schon, es wird der 29.11.. Wir konnten den Termin nach Rücksprache mit Firma Peters und Schulz von Donnerstag auf Freitag verschieben. Darüber freuen wir uns sehr, da so auch ein paar Gäste mehr kommen können, die sonst wegen Arbeit nicht kommen konnten.

Nach dem Termin gestern mit dem Energieversorger hat der Bauherr mit diesem einen Termin für die Hausanschlüsse vereinbart. Auch dies soll schon bald geschehen, nämlich am 12.12.. Dann kann uns bald ein Lichtlein aufgehen 😉

Im letzten Beitrag habe ich auch über den Flachkanal für die Dunstabzugshaube berichtet. Hier gab es noch ein paar Komplikationen… (uns soll ja nicht langweilig werden). Wir brauchen für die Haube bei einem Rundrohr einen Querschnitt von mindestens 150, allerdings ist zwischen der Bewehrung der Platten der Zwischendecke vor dem Einbringen des Ortbetons nicht ausreichend Platz für ein entsprechend breiten Flachkanal. Da unser Küchenberater leider im Urlaub war und wir von einer netten Dame des Möbelhauses die Auskunft bekamen, dass wir doch auch einen kleineren Querschnitt nehmen könnten ( 🙄 ) und im Baumarkt auch sowieso kein 150er Querschnitt vorhanden war, wählten wir die nächst kleinere Größe. Nachdem alles besorgt und vom Bauherren auf die Zwischendecke eingebracht war, haben wir uns dann mal überlegt, ob das nicht doch zu klein sein könnte. Ich machte mir vor allem um den Geräuschpegel Gedanken, wenn sehr viel Luft durch so einen kleinen Kanal muss. Kurze Recherche im Internet ergab, dass es eindeutig zu klein ist. Ein wesentlich breiterer Kanal würde aber aus dem Ortbeton heraus gucken, da er nicht zwischen die Bewehrung passt. So war auch erst der Plan. Information vom Bauträger: so geht das nicht. Kanal darf nicht rausgucken. Muss entweder komplett im Ortbeton verschwinden oder gleich unter die Dämmung des Estrichs verlegt werden aber entweder mit oder zu kombinieren ist nicht möglich. Gut, kommt’s halt unter die Dämmung und alles ist wieder in Ordnung.

Bautag 14: so ein Aufriss…

… der Straße ist nötig, um Strom auf das Grundstück zu bekommen und den Baustromkasten anzuschließen 😉 Ich bin wirklich positiv überrascht, dass bisher wirklich alle Termine eingehalten werden, die uns zugesagt wurden. Angesetzt hierfür war der 06.11., heute ist der 06.11. und die Tiefbauer sind da.

Heute Morgen waren sie damit beschäftigt, unsere Strom- und Wasserleitungen 1m auf das Grundstück zu legen, damit die Versorgung mit Baustrom und Bauwasser hergestellt werden kann. Gleichzeitig waren die Maurer weiter fleißig dabei, die Innenwände weiter zu mauern. Hier ein paar Eindrücke vom Treiben auf unserer Baustelle heute Morgen:

reges Treiben

reges Treiben

Gesamtansicht heute Morgen

Gesamtansicht heute Morgen

Gäste-WC

Gäste-WC

Gestern Abend haben wir bereits unseren täglichen Abstecher auf die Baustelle gemacht und durften schon die ersten gemauerten Innenwände begutachten. Heute Morgen hatte ich außerdem einen Termin mit dem Fensterbauer auf der Baustelle, um die Öffnungsseiten der Fenster und die Befestigungsseite der Rollladengurte bzw. Motorenschalter zu besprechen. Die Fenster und Türen müssen jetzt schon bestellt werden, da sie aufgrund der Andersfarbigkeit eine längere Lieferzeit haben als weiße Fenster und Türen.

Morgen soll dann wohl bereits mit dem Klinkern begonnen und die Zwischendecke schon in der kommenden Woche geliefert werden. Die anfängliche Meldung war Freitag, der 16.11., nun wurde auch dies einen Tag vorverlegt. Da der Bauherr das Gewerk Elektro in Eigenleistung machen wird, hat er nun auch „ein wenig Stress“ 😀 Denn bereits einen Tag später soll die Decke dann gegossen werden und die Kabel für die Deckenspots müssen bis dahin gezogen sein. Man darf gespannt sein… :mrgreen:

Weiterer Punkt auf unserer To-Do-Liste: Dachüberstände streichen. Zumindest die Latten dafür. Denn diese dürfen wir vor dem Einbau in einer Halle von Peters und Schulz streichen. Dies war eigentlich auch für das gleiche Wochenende vorgesehen. Wir haben mal ganz freundlich nachgefragt, ob wir das evtl. auch schon dieses Wochenende machen könnten, da dann auch der Bauherr mit pinseln könnte – geht klar. Hab ich mich also heute auch gleich auf gemacht und passende Farbe besorgt. 10L Grundierung und 10L Farbe – 250 Euro 😯 und das reicht noch nicht mal für die Latten, die zu streichen sind. Die restliche Menge muss aber erst mal nachbestellt werden und soll bis (hoffentlich) Freitag da sein. Wenn die Latten eingebaut sind, müssen wir sie ein drittes Mal streichen, also noch mehr Farbe…

Uns wird also nicht langweilig 😀

Bautag 10: Außenmauern Erdgeschoss

Wir fahren momentan zwar so gut wie jeden Tag einmal auf die Baustelle, um zu gucken, was dort bisher passiert ist. Aber die Bauarbeiter sind so fix, dass wir bald mit dem Gucken nicht mehr hinterher kommen. Mittwoch wurde die Bodenplatte gegossen, Donnerstag wurde ein Kran aufgestellt und die Bodenplatte konnte weiter trocknen und bereits am Freitag wurde mit dem Mauern begonnen. Gegen Mittag gestern stattete der Bauherr der Baustelle einen kurzen Besuch ab und hat die erste Reihe rund ums Haus schon begutachten können. Heute schauten wir wieder vorbei und drei Seiten des Hauses sind schon knapp 1,80m hoch gemauert. Auch die erste Palette Dämmung steht schon bereit und wartet auf ihren Einsatz. Laut unserem Bauträger kommen in der kommenden Woche schon die Klinker und es wird damit begonnen, auch diese schon zu verarbeiten.

Wir können wirklich nur hoffen, dass das Wetter hält. Dann haben wir bis zum Winter das Dach dicht.

Ansicht Süd

Ansicht Süd

02.11.2013 - Außenmauern II

Ansicht Nord

Ansicht Nord

Unser Kran

Unser Kran

Wir haben auch in der Zwischenzeit ein Nachtragsangebot zu unseren möglichen Mehrleistungen bekommen. Die Deckenspots sollen auf jeden Fall eingebaut werden und die Vorbereitungen dafür, von denen ich auch schon mal berichtete, sind nun günstiger als uns anfangs mitgeteilt wurde. Wir liegen hier knapp über 1.000 Euro. Bei den anderen Positionen überlegen wir noch und haben dabei immer unsere Kostentabelle im Blick ;).

Und wir haben uns endlich für eine Heizungsanlage entschieden (die Vorüberlegungen können hier nochmal nachgelesen werden). Am Freitag kam uns ein Außendienstmitarbeiter der Firma Vaillant besuchen und stellte uns die Zeolith-Wärmepumpe genauer vor. Das Konzept überzeugt uns. Man benötigt zwar immer noch einen Gasanschluss, den wir aber sowieso vorgesehen hatten. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kommt für uns weiterhin nicht in Frage, da wir in kalten Wintern nicht mit Strom durch die Zuschaltung eines Heizstabes heizen wollen. Und die Zeolith-Wärmepumpe benötigt erst Gas zur Unterstützung, wenn nicht genug Wärme durch die Solarkollektoren auf dem Dach erzeugt werden kann. Denn diese Wärme wird zur Trocknung des Zeoliths benötigt. Dieses Mineral ist die eigentliche Wärmequelle. Auf die Frage, wieso dieses Gerät nicht öfter eingebaut oder von den Heizungsinstallateuren angeboten wird, war die Antwort: der Preis. Diese Anlage ist leider etwas teurer als eine klassische Gas-Brennwerttherme mit Solar zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Aber dafür spart man einiges an Gas ein und nutzt stärker erneuerbare Energien. Häufig entscheiden sich die Bauherren gegen diese Anlage und bauen sich für den gesparten Preis lieber einen schöneren Gartenzaun vor’s Grundstück. 😉

Neben dieser Entscheidung haben wir uns im gleichen Atemzug gegen eine Lüftungsanlage entschieden. Das war die wohl schwierigste Entscheidung bisher. Aber nach einigen Recherchen, Vergleichen und Gesprächen haben wir eine gute Alternative gefunden, die man unter Umständen später nachrüsten kann. Für mich käme eine zentrale Lüftungsanlage nur wegen meiner Angst vor Schimmel in Frage. Die Punkte, die gegen eine solche Anlage sprechen, überwiegen bei uns:

  • die Türen müssen höher gesetzt werden, damit kein Pfeiffen unter ihnen entsteht
  • wird die Anlage nicht richtig eingebaut, fungieren die Dosen der Lüftung wie ein Dosentelefon. Gespräche oder Geräusche aus anderen Räumen sind stärker zu hören. Nichts für mich mit meinem leichten Schlaf.
  • überall herrscht nahezu das gleiche Klima. Wir haben es aber gern im Schlafzimmer etwas kühler und im Bad wärmer. Hier müsste die Fußbodenheizung einiges dazu beisteuern, aber kühlen kann sie noch nicht.
  • zusätzliche Stromkosten
  • nicht unerhebliche Mehrkosten

Wir gucken mal, ob wir wirklich ein Schimmelproblem ohne diese Lüftung bekommen. Sollte es so kommen und wir den Luftaustausch nicht durch manuelles Lüften reguliert bekommen, werden wir dezentrale Lüftungen mit Wärmerückgewinnung einbauen. Es soll ja nicht im Winter die kalte Luft von draußen direkt dem Wohnraum zugeführt werden. Dann bräuchten wir das Haus auch nicht so toll dämmen und uns eine super umweltfreundliche Heizung einzubauen. Für die Nachrüstung ist zwar eine Kernbohrung notwendig, aber auch das ist machbar und nicht so teuer wie der Einbau einer zentralen WRL.

Die Fliesenentscheidung im Bad ist nun auch gefallen. Nur beim Mosaik müssen wir noch etwas rumtesten. Wir haben uns ein Mosaik des gleichen Herstellers im Internet angesehen. Leider führen nur wenige Händler hier in unserer Gegend diese Marke und wenn sie es tun, haben sie nicht alles im Angebot. Ist auch verständlich. Es gibt unendlich viele Fliesen von tausenden Herstellern. Man muss Prioritäten setzen. Eine Matte des Mosaiks haben wir uns nun zur Ansicht im Internet bestellt. Wenn sie uns gefällt, werden wir sie einbauen. Wir müssen nun noch mit dem Bauträger besprechen, wie wir das mit der Lieferung und dem Kauf machen. Eigentlich ist im Hauspreis auch die Fliesenlieferung mit enthalten. Aber der Händler, bei dem wir uns die Fliesen aussuchen dürfen, hat eben diese Marke nicht. Ich nehme an, die Summe wird herausgerechnet und wir müssen die Fliesen selbst stellen. Sollte aber auch kein Problem sein.

Unser Fazit dieser Woche: wir wissen nicht, woran wir als erstes denken und was als letztes erledigen sollen 🙂