Das Warten hat ein Ende!!

Das Drama um den Gaszähler ist beendet! Gott sei Dank. Am Mittwoch kamen endlich die Monteure unseres Gasanbieters und haben uns den Zähler angebaut, sodass wir auch die Heizung endlich in Betrieb nehmen konnten. Noch eine Woche länger und wir hätten uns wirklich nach einer Notunterkunft ab Ende April umsehen können. Wir sind so froh, dass unser derzeitiger Vermieter bei der Stadt arbeitet und beim Versorger auf unser kleines Zeitproblem hinwies. Ohne ihn hätten wir noch zwei Wochen warten dürfen. Jetzt muss die Heizung erstmal zwei bis drei Wochen laufen, bevor die Fliesen verlegt und mit den Malerarbeiten begonnen werden kann. Ich habe mich so über diesen ollen Zähler gefreut, dass ich bestimmt fünf Minuten davor stand und mit einem Grinsen beobachtete, wie dieser sich dreht. Irgendwie bescheuert 😀 Weiterlesen

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Der helle Wahsinn!

Berichterstattung zum Thema Gaszähler.

Bereits im letzten Beitrag berichtete ich über die Warterei auf den Gaszähler und prognostizierte, dass dieser auch so schnell nicht kommen wird. Diese Einschätzung stellte sich als richtig heraus – er ist noch immer nicht da.

Das zum Gaszähler gehörende Gewerk führen wir selbst aus, sodass wir auch alles drumherum eigenständig machen müssen. Inzwischen arbeitet der Bauherr aber nicht mehr bei einem entsprechenden Unternehmen (lange, nicht erfreuliche Geschichte), hat aber noch Freunde und Bekannte, die eigene Firmen führen. Die Materialien beziehen wir inzwischen über eine dieser Firmen und auch alle Abnahmen und der Papierkram wird von ihr erledigt. Der Freund war am letzten Wochenende da und testete die eingebaute Gasleitung auf Dichtigkeit, stellte eine Fertigmeldung aus und schickte diese an unseren Versorger und an den Schornsteinfeger. Eigentlich sollte dies ausreichen, um uns den Zähler zur Verfügung zu stellen. Wieder geschah nichts und ich bat den Bauherren irgendwann eindringlicher, doch mal telefonisch beim Versorger nachzufragen. Er hatte allerdings Bedenken, denn der Versorger lässt sich erfahrungsgemäß nicht drängen und hält dann auch gern die Zähler mal drei Wochen länger zurück. Inzwischen sitzt uns aber die Zeit im Nacken, weshalb er dann gestern doch mal zum Hörer griff, nachdem sich auch unser Bauleiter bereits beim Versorger erkundigte. Und dann überschlugen sich die Meldungen am Tag. Ich war auf der Arbeit und erhielt im Stundentakt Anrufe mit neuen Hiobsbotschaften. Ich kann mich garnicht mehr an alle erinnern. Ich weiß nur, dass am Ende die Nachricht stand, dass unser ANTRAG für Gas abhanden bzw. garnicht angekommen sei 😯 wie kann denn das sein?!?! Wir haben dazu längst eine Rechnung erhalten, die auch schon bezahlt ist und nun fällt auf, dass garkein Antrag vorliegt?? Wir nehmen an, dass der ehemalige Arbeitgeber meines Mannes den Antrag aus Gehässigkeit nicht weitergeleitet hat, als es soweit war. Oder hat ihn wieder zurück genommen. Wie auch immer- der Antrag muss neu gestellt werden.

Zum Glück haben wir einen so freundlichen Schornsteinfeger, der umgehend einen neuen Antrag fertig machte und diesen an die befreundete Firma nach Hannover schickte. Er kam sogar persönlich vorbei, damit wir den Antrag unterschreiben konnten. Und auch unser Vermieter, der bei der Stadt Gifhorn beschäftigt ist und z. T. freundschaftliche Beziehungen zu einigen Angestellten des Versorgers unterhält, rettet uns auf deutsch gesagt den Arsch. Auch er telefonierte viel und erreichte, dass unsere Anträge nun bevorzugt bearbeitet werden. Wenn jetzt alles läuft wie besprochen, bekommen wir nächste Woche endlich den Zähler. Ansonsten hätten wir uns schon mal auf die Suche nach einer Zwischenunterkunft machen können, da wir bezweifeln, bis Ende April alles fertig zu haben. Denn bis dahin wollen unsere Nachmieter einziehen… Diese Situation ist wirklich nicht einfach für uns gerade.

Neuigkeiten gibt’s auch von der Küchenfront. Wir haben dem Möbelhaus ein Schreiben zugesandt, in dem wir einen Kaufpreisabzug in Höhe von ca. 680 Euro (5% des Kaufpreises) ankündigen. Zwei Tage später klingelte auch unser Telefon, doch dieses Mal sind wir mal nicht gleich zu erreichen. Heute Abend habe ich den Anruf dann mal entgegen genommen. Der Abteilungsleiter entschuldigte sich erneut mehrfach für die Dinge, die schief liefen, sieht diesen Abzug aber als zu hoch an. Ich habe ihm unsere Sichtweise nochmal ausführlich geschildert, unseren Unmut deutlich gemacht und ihn aufgefordert, ein Gegenangebot als Zeichen des Entgegenkommens zu unterbreiten. Wir haben uns letztendlich auf einen Gutschein in Höhe von 200 Euro geeinigt und verzichten damit auf einen Kaufpreisabzug. Uns war es wichtig, dass sich das Möbelhaus überhaupt rührt und merkt, dass man mit seinen Kunden nicht so umgeht. Mit dieser Lösung können wir leben, auch wenn dies nur einem Drittel der Summe entspricht, die wir zum Abzug gebracht hätten. Allerdings haben wir den Abzug auch bewusst höher angesetzt. Jetzt muss nur noch der Aufbau klappen, wobei ich denke, dass die sich nun keine Fehler mehr erlauben werden.

Weiterhin haben wir nun auch die Fliesen für die Bäder bestellt. Die Bodenfliesen nehmen wir nicht über den Lieferanten des Bauträgers ab, da wir dort einfach kein passendes Mosaik gefunden haben. Der andere Fliesenhändler bietet den Kunden an, aus den ausgesuchten Bodenfliesen direkt Murettos auf Netz zuzuschneiden. Das passt dann garantiert zusammen 🙂 Hier waren wir zeitlich schon fast zu spät dran. Die Fliesen haben ca. drei Wochen Lieferzeit. Aber bevor die Fliesen gelegt werden können, muss ja erstmal angeheizt werden… 👿 Auch unser Maler sitzt schon in Startlöchern und will anfangen. Ihn mussten wir auch bremsen.

Gibt auch ne schöne Neuigkeit von der Baustelle: Wir haben mittlerweile unsere endgültige Türfüllung erhalten. Hier Fotos vorher – nachher:

Ich hoffe, ich kann in meinem nächsten Bericht vermelden, dass es nun warm im Haus ist und wir uns keinen Zeltplatz in der Nähe suchen müssen…

es gibt wieder was zu berichten…

Eine Woche ist um und es ist wieder etwas passiert. Wenn man bedenkt, dass teilweise wochenlang nix los war… 🙂

Die tollste Neuigkeit der vergangenen fünf Tage ist die Email von unserem Bauträger, die uns am Mittwoch erreichte: nach überschläglicher Planung soll unser Bauvorhaben noch in diesem Monat begonnen werden! Diese Nachricht bedeutete natürlich große Freude bei uns. Wir dachten, wir dürfen auf diese Nachricht noch ein ganzes Weilchen länger warten. Wenn wir ehrlich sind, haben wir nicht mehr mit einem Baubeginn in diesem Jahr gerechnet. Umso größer ist jetzt natürlich die Freude. 🙂

In meinem letzten Beitrag schrieb ich über unsere Garagenüberlegungen. Die angeforderten Unterlagen über eine Multibox-Garage sind inzwischen bei uns eingetroffen. Ein Blick in die Broschüren verriet uns auch den zu kalkulierenden Preis. Eine Garage mit den Maßen von ca. 6,05 x 8,00 m kostet mit Montage und ein zwei Extras (die auch fast unumgänglich sind) um die 11.000,00 Euro. Für eine Garage finde ich den Preis schon ziemlich ok. Die benannten Extras wären z. B. eine stabile Dachrinne und eine Tür, um in den Abstellraum der Garage zu gelangen. Dieser müsste allerdings in Eigenleistung hergestellt werden, denn der Hersteller liefert keine Garagen mit vormontierten Abstellräumen. Dies sehe ich aber nicht als großes Problem. Wir haben uns aber auch immer noch nicht für oder gegen eine Garage entschieden. Die Variante eines Carports mit verschiebbaren Wänden des Abstellraumes, wie ebenfalls im letzten Beitrag beschrieben, ist für uns weiterhin eine interessante Alternative. Von den Kosten rechnen wir hier mit nahezu dem gleichen Preis.

Wir beschäftigten uns in der letzten Woche außerdem mit unseren Fenstern und Türen und ihren Farben. Da wir einen recht dunklen Klinker haben und auch das Dach in anthrazit gedeckt werden soll, finden wir den Gedanken dunkelgrauer Fensterrahmen und Türen nicht schlecht. Mit diesem Anliegen wandte ich mich an den Bauträger, welcher mich bat, einen Termin mit unserem Fensterbauer zu vereinbaren. Dann könnte auch gleich die Bemusterung aller Innentüren vorgenommen werden. Allerdings war der zuständige Verkaufsberater an diesem Tag nicht zu sprechen, mir wurde von seiner Assistentin ein Rückruf am nächsten Tag zugesagt. Nun ja, auf diesen Rückruf warten wir immer noch… Ohne dieses Gespräch zu den Farben mit dem Fensterbauer geführt zu haben, erreichte uns vom Bauträger ein Nachtragsangebot zu farbigen Fenstern und Türen. „Wie mit Herrn P. der Firma besprochen…“ Ah ja. Der muss Gedanken lesen können, allerdings klappte die gedankliche Übertragung der Preise von ihm zu uns nicht ganz so gut wie andersrum… Darüber wollte ich mich dann noch mit dem Bauträger austauschen, allerdings ist dieser erst am Montag wieder zu erreichen. Lange Rede, kurzer Sinn: die Mehrkosten für farbige Fenster und Türen belaufen sich (nach gedanklicher Übertragung 😉 ) auf ca. 1.500,00 Euro. Da wir anfangs andere Klinker im Angebot hatten, diese nun durch die jetzigen ausgetauscht haben und dadurch eine Ersparnis von etwa 1.700,00 Euro haben, werden wir das Angebot wahrscheinlich annehmen. Allerdings möchte ich doch gern vorher noch mit Herrn P. über seine außergewöhnlichen Fähigkeiten sprechen… 😀