Wenig erfreuliche Woche

Wieder ist eine Bauwoche rum und diese ist mit vielen weniger schönen Botschaften für uns ausgefallen.

Wie ich in meinem letzten Beitrag erwähnte, sollte diese Woche die Zwischendecke geliefert werden, was so auch geschehen ist. Allerdings sollte dann der Chef des Bauherrn die Kabel in die vorbereiteten Dosen für die Deckenspots legen, damit auch der Ortbeton schnell gegossen werden kann. Jetzt kam es dem Chef aber leider anders in den Sinn und dachte irgendwie gar nicht daran, diese Arbeiten schnell auszuführen. Wir sind ja nun auch keine richtigen Kunden, die die echten Preise bezahlen und mit Gefälligkeiten hat er es scheinbar so überhaupt nicht… Das Ende vom Liede war, dass wir nun ohne Elektriker da standen. Blieb uns nur, das Angebot vom Bauträger anzunehmen und den „Hauselektriker“ mit den Arbeiten zu beauftragen. Die Arbeiten sollten ja nach dieser tollen Nachricht bereits zwei Tage später ausgeführt werden und es ist ja hinlänglich bekannt, dass die Handwerker derzeit in Arbeit versinken. Natürlich erhielten wir für die Arbeiten vorab ein Angebot von Peters und Schulz. Mit dem Chef hatten wir einige Dinge mehr besprochen als es in dem Werkvertrag von PS Haus vorgesehen ist, die nun auch eigentlich noch umgesetzt werden sollten. Tja, wie soll es anders sein, es sind wieder nicht unerhebliche Mehrkosten entstanden. Das ärgert mich wirklich maßlos.

Wo wir schon beim Thema Mehrkosten sind: auch bei den Rollläden entstehen uns welche. Wir hatten eigentlich geplant, die Rollläden erst mal mit einem Gurt auszustatten und den Motor später nachzurüsten in Eigenleistung. So war es auch mit dem Chef des Bauherrn abgesprochen. Anruf beim Fensterbauer, dass wir doch bitte entsprechend große Rollladenkästen haben möchten, damit der Motor auch reinpasst. Aussage vom Fensterbauer, dass das Nachrüsten sehr aufwändig sei und am Ende das dreifache kostet, als es jetzt schon gleich mit einbauen zu lassen. Bitteschön… 🙄

Und noch was zu Mehrkosten: auch unsere Nebeneingangstür wird teurer werden. Vorgesehen war eine T30 Feuerschutztür, weil wir ursprünglich eine Garage anbauen wollten. Nun gibt’s aber ein Carport, da sollte da auch eine richtige Nebeneingangstür verbaut werden. Natürlich auch wieder teurer…

Es nervt einfach und wir überlegen, ob wir nicht einige Dinge doch noch verändern, um die Mehrkosten auszugleichen (Fliesen umbemustern, Küche evtl. noch leicht verändern). Man muss ja so ehrlich sein. Geld kann man nur einmal ausgeben sagte mir mein Vater ein mal… Und wer weiß, ob ich in meiner Aufzählung nicht noch was vergessen habe.

Heute haben wir uns dann noch um den Flachkanal für die Dunstabzugshaube gekümmert. Dieser soll in der Erdgeschossdecke eingegossen werden, weshalb wir heute Material besorgt haben und der Bauherr alles soweit schon in der Zwischendecke eingebaut hat. Mal sehen, ob das so nun auch alles so richtig ist. Ansonsten freue ich mich auf die Mehrkosten, die evtl. auch hier noch entstehen… 👿

Am Montag haben wir einen Vororttermin mit unserem örtlichen Energieversorger, damit auch die Hausanschlüsse dieses Jahr noch gemacht werden können und ab Dienstag soll das Obergeschoss gemauert werden. Neue Nachbarn konnten wir ebenfalls kennenlernen und wie es der Zufall so will, ist dieser ein alter Klassenkamerad des Bauherrn :).

Weiterhin plant auch die Tante des Bauherrn mit ihrer Familie einen Neubau und sich dazu auch schon an unseren Bauträger gewandt 🙂 Mal sehen, wie es hier weitergehen wird.

So, jetzt habe ich meinem Unmut mal Luft gemacht. Zum Schluss gibt’s noch ein paar aktuelle Bilder:

Blick von Küche ins Wohnzimmer

Blick von Küche ins Wohnzimmer

vom Flur nach oben

vom Flur nach oben

Erdgeschossdecke Wohnzimmer I

Klinker vom Garten aus

Klinker vom Garten aus

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Klinker und Muskelkater

Am gestrigen Samstag haben wir das erste Mal selbst für unser Haus gearbeitet und haben die Latten für die Dachüberstände weiß gestrichen. Und was soll ich sagen? Da mein Job in erster Linie aus Sitzen besteht und ich so gar nicht mit einem geübten Handwerker zu vergleichen bin, fühlte ich mich nach achteinhalb Stunden Latten streichen wie nach fünf Tagen Dauersport. Der erste Muskelkater ist bereits zu spüren und ich mag nicht an morgen denken…

Wir können aber froh sein, dass wir diese Arbeit nicht allein verrichten mussten. Hier geht auch auf diesem Weg nochmal ein großes Dankeschön an meinen Schwager und seine Freundin und an unseren lieben Freund Marcus 🙂 Außerdem bedanken wir uns bei der Firma Peters, Schulz GmbH, dass uns eine Halle zur Verfügung gestellt wurde. Ich denke, das Ganze nach dem Einbau über Kopf zu streichen, ist nochmal blöder als sowieso schon. Wobei ich denke, dass wir trotz der gestrigen drei Streichvorgänge auch nach dem Einbau nochmal rüber müssen.

Insgesamt haben wir 145 Latten einmal mit einer Holzschutzlasur grundiert und zweimal weiß gestrichen. Natürlich haben wir auch das fotografisch festgehalten:

bei der Arbeit

bei der Arbeit

ein Teil der Latten

ein Teil der Latten

Auch am Häuschen geht es gewohnt zügig weiter 😉 Die Maurer haben schon mit dem Klinkern angefangen.

Klinkerarbeiten

Klinkerarbeiten

Ich kann nur immer wieder betonen, dass ich wirklich beeindruckt bin, wie schnell das alles geht. Am kommenden Donnerstag soll bereits die Zwischendecke geliefert werden. Dann müssen schnell die Elektroarbeiten für die Deckenspots erledigt werden, damit der Ortbeton auf die Zwischendecke aufgebracht und dann mit dem Mauern des Obergeschosses begonnen werden kann. Hier werden wir evtl. noch ein paar zeitliche Schwierigkeiten bekommen, da der Chef des Bauherren die Elektroarbeiten ausführen soll, dieser aber erst am Samstag diese beginnen kann… Wir suchen nach einer Lösung.